24. Aug

3. Ausgabe 2010 von “Teilhabe – Die Fachzeitschrift der Lebenshilfe” erschienen

Geschrieben von Karin Ullmann

“Teilhabe” ist die Fachzeitschrift der Lebenshilfe. Sie erscheint vier Mal im Jahr und greift aktuelle Themen aus ‘Wissenschaft und Forschung’ und ‘Praxis und Management’ auf.

In der aktuellen Ausgabe vom August 2010 geht es u. a. um die Themen “Schwere Behinderung”, “Übergang Förderschule – Beruf”, “Menschen mit Behinderung im Alter” und “Schulbegleitung”.

Die Fachzeitschrift wurde bereits 1961 begründet und nannte sich Anfang 2009 von “Geistige Behinderung” in “Teilhabe” um. Beziehen können Sie die Zeitschrift über www.lebenshilfe.de

09. Aug

Mentoring-Programm für Studentinnen mit Behinderung: Jetzt bewerben!

Geschrieben von Karin Ullmann

Das bundesweit erste Mentoring-Projekt für Studentinnen mit Behinderung läuft bereits seit Ende 2008. Das Programm richtet sich an Studentinnen jeder Fachrichtung und jeden Semesters. Ziel ist es, Studentinnen mit Behinderung durch eine Mentorin oder einen Mentor (mit akademischem Abschluss, im Berufsleben) ein Jahr lang individuell zu begleiten und zu beraten.

Persönlichkeitsbildung, Lebensplanung, Studien- und Berufsplanung – hier kann die Mentee sich intensiv mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor austauschen und von ihren bzw. seinen Erfahrungen lernen und profitieren. Mentorin bzw. Mentor und Mentee bilden für ein Jahr lang ein sogenanntes Tandem. Die Tandems werden sorgfältig ausgesucht und  zusammengestellt – je nach persönlichen Interessen, Kompetenzen oder auch Problemlagen. Die individuelle Förderung der Mentee steht an erster Stelle.

Die erste Projektphase ist bereits abgeschlossen, die zweite Phase läuft zur Zeit noch. Für die dritte Phase des Mentoring-Projektes, die im Januar 2011 startet, kann man sich noch bis zum 15. September 2010 bewerben. Angesprochen sind vor allem Studentinnen mit Behinderung (Körperbehinderungen, Sinnesbehinderungen, chronische Erkrankungen) und Studentinnen ohne Behinderung, die sich ein Jahr lang von einer Mentorin oder einem Mentor mit Behinderung beraten lassen möchten. Auch als Mentorin oder Mentor kann man sich aktuell bewerben.

Konzipiert und durchgeführt wird das Mentoring-Projekt vom Hildegardis-Verein, der ältesten Insitution zur Förderung von Frauenstudien in Deutschland, mit Förderung durch die Conterganstiftung für behinderte Menschen.

Hier erfahren Sie mehr über das Programm und die Möglichkeit, sich zu bewerben: www.mentoring-projekt.de

Hier können Sie einen Fernsehbeitrag über das Mentoring-Programm ansehen. Vorgestellt werden eine junge, blinde Theologie-Studentin und ihr ebenfalls blinder Mentor, der als Jurist arbeitet: http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/3432902?pageId=487910&moduleId=487904&categoryId=&goto=1&show

20. Jul

Veranstaltungshinweis: “Kölner Forum Frühe Kindheit 2010″ am 28. – 30. Oktober 2010

Geschrieben von Karin Ullmann

Unter dem Titel “Entwicklung: Ausgangslagen und Verläufe aus interdisziplinärer Perspektive” findet vom 28. bis 30. Oktober 2010 das diesjährige Kölner Forum Frühe Kindheit statt.

Der Kongress hat insbesondere zum Ziel, die ”Besonderheiten normaler und auffälliger Entwicklung in der frühen Kindheit aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und ausgewählten Praxisbereichen auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes zu präsentieren”. Die interdisziplinäre Perspektive hebt schwerpunktmäßig hervor, dass eine angemessene Unterstützung und Förderung für gefährdete, von Behinderung bedrohte und behinderte Kinder nur möglich ist, wenn alle Disziplinen gemeinsam an einem Strang ziehen und das Förderprogramm für das Kind zusammen entwickeln und verwirklichen.

Lesen Sie hier mehr zum Kongress: http://www.hf.uni-koeln.de/31511

02. Jul

Inklusive Forschung – ein Projekt in Leipzig zeigt, wie das gehen kann

Geschrieben von Karin Ullmann  

Das Ziel heißt “inklusive Gesellschaft” – um es zu erreichen, gibt es viele und immer wieder neue Wege. Ein Projekt in Leipzig zeigt nun, wie Inklusion in der Forschung umgesetzt werden kann: Menschen mit und ohne Behinderung (6 Werkstattmitarbeiter der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Leipzig und 2 Studenten und 2 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Universität Leipzig) haben dort zusammen einen Kulturführer für die Stadt Leipzig entwickelt und ausgearbeitet.  

Im Dienste der Wissenschaft hatte sich das inklusive Forschungsteam zwei Jahre lang auf den Weg gemacht und Museen, Theater und Ausstellungen der Stadt buchstäblich ausprobiert und erforscht. Als Ergebnis wurde der Kulturführer, geschrieben in Leichter Sprache, auf einer Pressekonferenz im Leipziger Rathaus der Öffentlichkeit präsentiert. Besonders wichtig bei der Bewertung der kulturellen Angebote waren “Barrierefreiheit, Respekt und Freundlichkeit, Filme und Bilder und etwas zum Anfassen und Ausprobieren”.  

Die inklusive Forschung hat nicht nur die Forscher mit und ohne Behinderung aneinander wachsen lassen, sondern auch manche Kultureinrichtung hat sich nach der “Erforschung” an die Überarbeitung ihrer Angebote gemacht – damit wirklich alle Menschen gleichberechtigt am kulturellen Leben der Stadt Leipzig teilhaben können.

Nähere Informationen zum Projekt der Lebenshilfe Leipzig finden Sie hier:  http://www.lebenshilfe-leipzig.de/index.php?file=projektteam&p

Die Deutsche Welle hat vor kurzem über dieses Projekt berichtet: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5695631,00.html

06. Apr

“Soziale Gerechtigkeit: Arbeit. Bildung. Geschlecht.” – Eine moderierte Podiumsdiskussion am 29. April 2010 in Kiel

Menschen (© Mensch Zuerst)Aus der Einladung:

Soziale Gerechtigkeit: Arbeit. Bildung. Geschlecht.

Zeit: Donnerstag, den 29. April 2010, ab 17.00 Uhr
Ort: Wissenschaftszentrum Kiel, Fraunhoferstr. 13, großer Saal (EG)

Eine moderierte Podiumsdiskussion der Hans-Böckler-Stiftung und der Heinrich Böll Stiftung mit:

  • Prof. Dr. Uta Klein, Leiterin der Gender Research Group an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Dr. Hilmar Schmiedl-Neuburg, Dozent am Philosophischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Natalie Grimm, Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS)
  • Katja Urbatsch, Initiatorin der Initiative ArbeiterKind.de und Ashoka Fellow

Soziale Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema öffentlicher und wissenschaftlicher Diskussionen. In den Dimensionen Arbeit, Bildung und Geschlecht erfährt soziale Gerechtigkeit aktuell enorme Bedeutung: Lohn- und Karriereungleichheiten zwischen Frauen und Männern, horrende Managementgehälter versus prekäre Beschäftigung und Proteste von Studierenden, Schülerinnen und Schülern gegen eklatante Bildungsbedingungen. Fehlt es an sozialer Gerechtigkeit, entstehen Konflikte und Erosionen in der Gemeinschaft, die über den Kreis der Betroffenen hinaus reichen. Weiterlesen »

29. Mrz

Das Projekt “InKö – Integration/Inklusion – Köln” entwickelt Informationsportal zum Themenschwerpunkt integrative/inklusive Bildung

Eine Schule für alle (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

InKö” steht für “Integration/Inklusion – Köln”. Das Projekt wird vom Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln betrieben und unterstützt durch die Heidehof Stiftung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitabeiter im Projekt beschäftigen sich inhaltlich mit den Schwerpunkten und Fragen der integrativen bzw. inklusiven Bildung und Erziehung im schulischen Bereich. Dabei ist das Projekt aber nicht seinem Namen nach auf eine Region, Köln, beschränkt, sondern es versteht sich als überregionale Plattform, auf der Literatur, didaktische Projekte aus der Praxis, Elterninformationen usw. zur Verfügung gestellt werden. Auch Informationen zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden bereitgehalten. Geplant ist darüber hinaus ein Forum, in dem Inklusion und Integration thematisch diskutiert werden können.

Das Angebot richtet sich an Eltern und Familien, pädagogische Fachkräfte, Inklusionsforscherinnen und -forscher, Studierende, Auszubildende und alle anderen interessierten Menschen.

Hier gelangen Sie auf die Website des Projekts: www.inkoe.de

01. Mrz

GucKst du? – Online-Befragung über den Gebärdenwortschatz von Kindern mit Down-Syndrom

Familie mit Kindern (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Silvio Wagner

Schon wieder so ein endloser, öder Elternfragebogen?

Nein, dieser Fragebogen hat Pfiff und lässt sich schnell und bequem online ausfüllen; und ganz nebenbei: Sie sind das wichtigste Zahnrad, ohne das nichts läuft!

Sehr geehrte Eltern,

aus diesem Grund möchte ich Sie ganz herzlich bitten, an einer Elternbefragung teilzunehmen, die ich Ihnen im Folgenden gerne etwas näher vorstellen möchte.

Wer wird gesucht?

  • Sie haben eine Tochter oder einen Sohn mit Down-Syndrom?
  • Ihr Kind wurde noch nicht eingeschult?
  • Und Sie nutzen die Gebärden aus GuK, dem Konzept der Gebärdenunterstützten Kommunikation von Etta Wilken?

Dann bin ich bei Ihnen genau an der richtigen Adresse! Weiterlesen »

29. Jan

UN-Konvention: Das Recht auf Regelschule für behinderte Kinder gilt sofort

Kinder mit und ohne Behinderung lernen gemeinsam (© Gemeinsam leben - gemeinsam lernen NRW)Pressemitteilung

Rechtsgutachten stellt unmittelbare Wirksamkeit des Rechts auf Unterricht an Allgemeinen Schulen klar – Länder müssen handeln

Behinderte Kinder haben ab sofort das Recht, gemeinsam mit nicht behinderten Kindern eine allgemeine Schule zu besuchen. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gilt dieser Anspruch für das einzelne Kind unabhängig von anders lautenden Schulgesetzen. Zudem müssen Bund und Länder zügig inklusive Bildung verwirklichen und dafür auch Qualitätsmaßstäbe festlegen. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse des Rechtsgutachtens, das der führende deutsche Völkerrechtler Professor Dr. Eibe Riedel heute in Berlin bei einer Pressekonferenz vorgestellt hat. Dass die Kinder mit Behinderung immer noch vor verschlossenen Schultüren stehen, war für den Elternverband „Gemeinsam Leben, Gemeinsam lernen“ der Grund, gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) die Rechtslage eingehend durch einen international renommierten Völkerrechtler untersuchen zu lassen. Weiterlesen »

21. Jan

“Teilhabe im Dialog” – Wissenschaftliche Studie zu den Lebenslagen von Menschen mit Behinderung im Auftrag des Diakonischen Werkes Schleswig-Holstein erschienen

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein Logo 2Geschrieben von Karin Ullmann

Als Teil der Initiative “Alle inklusive” hat das Diakonische Werk Schleswig-Holstein das Projekt “Teilhabe für alle und Teilgabe durch alle – die Diakonie bewegt sich und bewegt andere” durchgeführt. Dabei handelte es sich um eine Bündelung von mehreren Einzelprojekten, die in Mitgliedsorganisationen des Diakonischen Werks Schleswig-Holstein umgesetzt wurden.

Sehr früh hatte sich die Diakonie dazu entschlossen, ihre Projekte wissenschaftlich begleiten und auswerten zu lassen, und den Auftrag dafür an das Zentrum für Konstruktive Erziehungswissenschaft (ZKE) am Institut für Pädagogik der Universität Kiel vergeben. Die Ergebnisse sind nun als Buch “Teilhabe im Dialog – Eine methodisch-konstruktive Studie zu den Lebenslagen von Menschen mit Behinderung” (Peter Krope, Knut Latus, Wilhelm T. Wolze) veröffentlicht worden. Weiterlesen »

18. Dez

4. Ausgabe 2009 der Fachzeitschrift “Teilhabe” erschienen

Lebenshilfe Logo BundesvereinigungGeschrieben von Karin Ullmann

“Teilhabe” ist die Fachzeitschrift der Lebenshilfe. Sie erscheint vier Mal im Jahr und greift aktuelle Themen aus ‘Wissenschaft und Forschung’ und ‘Praxis und Management’ auf.

In der aktuellen Ausgabe vom Dezember 2009 stellt u. a. Ulrich Niehoff das “Diversity Management” bzw. den Umgang mit Vielfalt als hilfreiche Strategie auf dem Weg zur Inklusion vor.

Die Fachzeitschrift wurde bereits 1961 begründet und nannte sich Anfang 2009 von “Geistige Behinderung” in “Teilhabe” um. Beziehen können Sie die Zeitschrift über www.lebenshilfe.de.

04. Dez

Neue IMEW-Kolloquiumsreihe “Teilhabe: Mensch, Ethik und Wissenschaft” startet am 08. Dezember 2009

IMEW LogoGeschrieben von Karin Ullmann

Das “Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft” (IMEW) in Berlin startet am 08. Dezember im Rahmen seiner “Friedrichshainer Kolloquien” die neue Veranstaltungsreihe “Teilhabe: Mensch, Ethik und Wissenschaft”.

Die erste Veranstaltung steht unter dem Titel “Disability Mainstreaming in der Entwicklungszusammenarbeit”. Rika Esser aus Bensheim referiert über die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für die internationale Zusammenarbeit. Im Anschluss daran stellt Gabriele Weigt aus Essen Disability Mainstreaming als Instrument einer inklusiven Entwicklungspolitik vor.  Bis Mai 2010 folgen 4 weitere Veranstaltungen in Berlin-Friedrichshain.

Das IMEW ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung für interdisziplinäre und unabhängige Forschung in Medizin, Wissenschaft und Ethik. Bei allen Fragestellungen werden insbesondere die Perspektiven von behinderten und chronisch kranken Menschen und die Auswirkungen der Biowissenschaft auf die gesamte Gesellschaft berücksichtigt. Das IMEW setzt sich dafür ein, dass die Belange von Menschen mit Behinderung stets von vorne herein bei allen Forschungs- und Gesetzesvorhaben berücksichtigt werden.

Das vollständige Kolloquiums-Programm können Sie hier nachlesen: http://www.imew.de/index.php?id=368

09. Nov

definitiv-inklusiv veröffentlicht internationale Inklusionsdefinitionen

Logo definitiv inklusivGeschrieben von Karin Ullmann

10 Monate lang sammelten die Gruppe (ehemaliger) Pädagogik-Studierender aus Berlin und der Verein “Eltern für Integration” (EfI) weltweit Definitionen von “Inklusion” und “inklusiver Bildung”. Der internationale Wettbewerb ist mittlerweile beendet und die Ergebnisse wurden auf der Homepage www.definitiv-inklusiv.org veröffentlicht.

148 Definitionen aus über 70 Ländern wurden während des Wettbewerbs auf der Homepage eingetragen. Es wurden sowohl persönliche als auch wissenschaftliche Definitionen abgegeben. Das Spektrum der teilnehmenden Menschen und Organisationen ist dabei genauso vielfältig wie die verschiedenen, inklusiven Erklärungsansätze. So finden sich unter anderem die Inklusionsdefinitionen des “Ministry of Education” aus Swasiland, einer Mutter eines autistischen Kindes aus Österreich, der Herausgeber des “Index für Inklusion an Schulen” Mel Ainscow und Tony Booth aus England oder auch der Mitarbeiter der UNESCO Bangkok, des “Ministry of the People” in Paraguay oder der Lebenshilfe Bundesvereinigung in Deutschland.

Der Wettbewerb zeigt nicht nur, dass Inklusion tatsächlich weltweit ein Thema ist, sondern auch dass noch viele Diskussionen und Klärungsbedarf mit diesem Thema verbunden sind.

 

20. Aug

Menschen mit Behinderung geben Hochschulseminar

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Stiftung Drachensee und Fachhochschule Kiel starten gemeinsames Bildungsprojekt

Zum Wintersemester werden zwölf Angehörige aus Drachensee den Unterricht machen im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.

In einer sechsteiligen Seminarreihe wird aus persönlicher Perspektive erzählt, wie Menschen mit Behinderung “leben, arbeiten und denken”.

Die Themenliste reicht von der eigenen Biographie, übers Wohnen, über Arbeit, Familie, Freizeit, Bildung, Geld, Mobilität, Wertschätzung und mehr.

Ziel ist es, Menschen mit Behinderung größere Einflussmöglichkeit zu geben. So gestalten die Drachenseer maßgeblich mit, wie Menschen mit Behinderung in einer Rolle wahrgenommen werden, die ihnen zum Teil nicht immer zugetraut wird.

Projektleiterin Telse Ermanski und Petra Frei (Stiftung Drachensee) haben das Projekt zusammen mit Anne Willhöft (Studentin im Praxissemester) methodisch vorbereitet.

zum Artikel auf KN-Online

17. Aug

Inklusion auf dem Campus

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Wie müssen sich Hochschulen verändern, damit Menschen mit Behinderung chancengleich studieren können?

Diese Frage untersuchten Prof. Uta Klein und ihre Mitarbeiterin Melany Struve an der Fachhochschule Kiel.

Über ein halbes Jahr lang sammelten sie in Experteninterviews und Workshops Daten und werteten sie aus. Nun liegen die Ergebnisse in der gut 70 Seiten starken Broschüre “Behinderung / chronische Krankheit und Hochschule (PDF, 1MB” vor.

Praxisnahe Empfehlungen für alle Hochschulen werden hier auf den Punkt gebracht. Das Thema Barrierefreiheit markiert einen Kernaspekt. Es umfasst nicht nur bauliche Anlagen, sondern auch sämtliche akustischen und visuellen Informationsquellen. Zum Beispiel auch die Zugänglichkeit der Homepage und der digitalen Angebote in der Lehre.

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24. Jun

“Teilhabe” – zweite Ausgabe

Titelblatt Teilhabe

Vor kurzem erschien die neue “Teilhabe” – der Fachzeitschrift der Lebenshilfe.

Die zweite Ausgabe (2/2009) befasst sich unter anderem mit den Diskussionen um die Umsetzung und Folgerungen, die sich aus der UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung ableiten.

Auf 48 Seiten präsentieren sich Textbeiträge rund um die Teilhabe-Thematik aus Wissenschaft und Forschung sowie Praxis und Management. Die Rubrik News informiert über Veranstaltung und Veröffentlichungen zum Thema Inklusion und Teilhabe.

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