Über 650 Millionen Menschen weltweit leben mit einer Behinderung. Über 80 % von ihnen leben laut UN-Statistiken in Entwicklungsländern. Und sie sind besonders stark von Armut betroffen. Die Weltbank meldet, dass 20 % der in extremer Armut lebenden Menschen Behinderungen haben.
Armut und Behinderung entpuppen sich häufig als ein Teufelskreis, aus dem nur die wenigsten Menschen wieder ausbrechen können: Behinderung ist Ursache von Armut, und Behinderung ist Konsequenz von Armut.
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen acht Millenniumsziele erarbeitet, in denen sie bis 2015 sichtbare Erfolge erzielen wollen. Die Millenniumsziele umfassen verschiedene Bereiche: Hunger und extreme Armut beseitigen, Grundschulbildung für alle Kinder, Gleichstellung und stärkere Beteiligung von Frauen, Kindersterblichkeit verringern, die Gesundheit von Müttern verbessern, HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen, nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sichern und Aufbau einer weltweiten Partnerschaft für Entwicklung. Diese Ziele sind auch nochmal speziell für die Situation von Menschen mit Behinderungen formuliert worden.
Inzwischen sind es nur noch 5 Jahre bis 2015 und immer noch sind die Ziele in weiter Ferne.









Recht auf Bildung: Artikel 24 der UN Konvention für Menschen mit Behinderung





