31. Mrz

Aktionsplan der Landesregierung Rheinland-Pfalz über die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Wappen von Rheinland-PfalzGeschrieben von Karin Ullmann

Pünktlich zum ersten Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland einen Aktionsplan zu ihrer Umsetzung veröffentlicht. Der Aktionsplan ist von der Landesregierung Rheinland-Pfalz herausgegeben worden.

Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, hebt im Grußwort hervor: ”Wir in Rheinland-Pfalz begreifen die UN-Konvention als Rückenwind für unsere Politik für und mit Menschen mit Behinderungen, in deren Mittelpunkt die Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen stehen.”

Auch Ottmar Miles-Paul, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, beschreibt den Perspektivenwechsel: “Im Mittelpunkt des Handelns steht dabei nicht mehr die oftmals bevormundende und ausgrenzende Fürsorge, sondern die gleichberechtigte Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen. Aus ehemaligen ‘Sorgenkindern’ sind gleichberechtigte Menschen geworden.” Weiterlesen »

30. Mrz

Einladung zum „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ für Eltern „nichtsprechender“ Kinder am 21. April 2010

Logo LVKM SHGeschrieben von Angelika Köster-Krohn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

zum nächsten Treffen am Mittwoch, 21. April 2010 von 19.30 – 21.30 Uhr laden wir Sie herzlich ein in die Beratungsstelle des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e. V., Villenweg 18, 24119 Kronshagen.

Im „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ treffen sich Eltern von Kindern, die aufgrund einer Behinderung nicht oder kaum sprechen können, um ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Die Leiterin des Elternkreises Angela Hallbauer, Sonderpädagogin, greift jeweils einzelne UK-Themen auf und vertieft sie.

Wenn Sie sich für den Kreis interessieren, können Sie jederzeit dazukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Elternkreis durch Spenden finanziert wird.

Themenschwerpunkt am 21.04.: Unterstützte Kommunikation im Alltag

Wir freuen uns sehr darüber, wenn Sie eigenes Material mitbringen und im Eltern­kreis vorstellen.

Wir möchten Sie bitten, Ihre Teilnahme bis zum 20.04.2010 unter Tel. 0431 589818 zu bestätigen.

29. Mrz

Das Projekt “InKö – Integration/Inklusion – Köln” entwickelt Informationsportal zum Themenschwerpunkt integrative/inklusive Bildung

Eine Schule für alle (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

InKö” steht für “Integration/Inklusion – Köln”. Das Projekt wird vom Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln betrieben und unterstützt durch die Heidehof Stiftung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitabeiter im Projekt beschäftigen sich inhaltlich mit den Schwerpunkten und Fragen der integrativen bzw. inklusiven Bildung und Erziehung im schulischen Bereich. Dabei ist das Projekt aber nicht seinem Namen nach auf eine Region, Köln, beschränkt, sondern es versteht sich als überregionale Plattform, auf der Literatur, didaktische Projekte aus der Praxis, Elterninformationen usw. zur Verfügung gestellt werden. Auch Informationen zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen werden bereitgehalten. Geplant ist darüber hinaus ein Forum, in dem Inklusion und Integration thematisch diskutiert werden können.

Das Angebot richtet sich an Eltern und Familien, pädagogische Fachkräfte, Inklusionsforscherinnen und -forscher, Studierende, Auszubildende und alle anderen interessierten Menschen.

Hier gelangen Sie auf die Website des Projekts: www.inkoe.de

26. Mrz

1 Jahr UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland – eine Rückschau

Menschen mit Behinderungen (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Seit genau einem Jahr ist die “UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen” in Deutschland geltendes Recht; d. h. am 26. März 2009 trat die Konvention offiziell in Kraft. Was hat sich in dieser Zeit getan? Gelegenheit, eine kleine Rückschau zu halten:

Auf Bundes- und auf Länderebene gab es in den vergangenen 12 Monaten eine Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen. Die Einführung in die Inhalte der einzelnen Artikel der Behindertenrechtskonvention wurde schon vor ihrem Inkrafttreten Anfang des Jahres 2009 intensiv von der damaligen Bundesbehindertenbeauftragten Karin Evers-Meyer gestaltet. Unter dem Kampagnentitel “alle inklusive!”, der ihr mit freundlicher Genehmigung des Sozialministeriums des Landes Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt wurde, veranstaltete die Behindertenbeauftragte mit Unterstützung von 22 Verbänden acht regionale Fachkonferenzen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen der UN-Konvention. Im Juli 2009 wurden die Ergebnisse der Kampagne und ihre zukünftigen Handlungsaufträge der Öffentlichkeit breit präsentiert. Weiterlesen »

25. Mrz

Neue DIN 18040 Teil 1 für barrierefreie öffentliche Gebäude verabschiedet

Architektin (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

“Was lange währt…”
Nach 12 Jahren Arbeit war es endlich soweit: Im März 2010 wurde die DIN 18040 Teil 1 verabschiedet. Diese DIN (Norm des Deutschen Instituts für Normung) regelt das barrierefreie Bauen von öffentlich zugänglichen Gebäuden.

Laut Musterbauordnung (§ 50 Abs. 2 MBO) gehören zu den öffentlich zugänglichen Gebäuden Sport- und Freizeitstätten, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Verkaufs- und Gaststätten, Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen. Die DIN 18040 Teil 1 gilt für Neubauten; sie sollte aber sinnvollerweise auch für Umbauten und Modernisierungen als Leitfaden Verwendung finden.

Bei einer neuen DIN ist es üblich, dass die technische Fertigstellung weitere vier bis sechs Monate in Anspruch nimmt. Mit einer gedruckten bzw. elektronischen Form des genauen Inhaltes und Wortlautes der DIN 18040 Teil 1 ist deshalb erst im Sommer diesen Jahres zu rechnen. Über die Einführung der DIN 18040 Teil 1 als technische Baubestimmung entscheidet dann jedoch jedes Bundesland gesondert.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: http://nullbarriere.de/din18040.htm

24. Mrz

Kinos in Nordrhein-Westfalen werben für “Eine Schule für Alle”

Eine Schule für alle (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Seit 2006 setzt sich der Kölner Elternverein “mittendrin e. V.” aktiv für “Eine Schule für Alle” ein. Auslöser für die Gründung des Vereins waren die persönlichen Erfahrungen der Eltern rund um die Einschulung ihrer Kinder mit Behinderung. Gemeinsame Beschulung für ihre Kinder einzufordern und durchzusetzen stellte sich als schwieriger Kampf heraus. Da Integration aber besonders gut im Schulalter und -alltag gelernt werden kann, beschlossen die Eltern, eine politische Diskussion um ”Eine Schule für Alle” anzustossen.

2007 und 2010 veranstaltete “mittendrin e. V.” infolgedessen große bundesweite Kongresse zum Thema “Eine Schule für Alle” und mischt sich immer wieder aktiv in die Politik ein. Seit Januar 2010 wirbt der Verein auch mit kurzen Film-Spots, die von Studentinnen und Studenten der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln erstellt wurden, bundesweit für sein Anliegen der gemeinsamen Beschulung. Bisher waren die Spots ausschließlich online abrufbar. Seit Ende letzter Woche läuft einer der Spots, mit dem Titel “Schulchor”, nun auch in mehreren Kinos in Köln im Vorprogramm. Ziel ist es, noch mehr Unterstützer für die Idee der Inklusion von Kindern mit Behinderung in der Schule zu gewinnen.

Die drei Spots können Sie sich hier im Internet ansehen:

“Schulchor” http://www.youtube.com/watch?v=WC6XfDuLWpU

“Superhelden” http://www.youtube.com/watch?v=YmXi2pN6YVE

“Der Vertretungslehrer” http://www.youtube.com/watch?v=rRCuL8zAlt4

23. Mrz

DHG-Preis 2010: Teilhabe ist unteilbar! Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten

Gesellschaft (© Mensch Zuerst)Aus der Ausschreibung der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft e. V. (DHG):

Die Lebenslage von Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten in Deutschland ist in besonderem Maße durch ihre Separierung in spezielle institutionelle Welten in allen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeit, Freizeit und Bildung) gekennzeichnet. Der Personenkreis bleibt wie kaum ein anderer mit seinen professionellen Unterstützern unter sich. Die Teilhabe an der Gesellschaft und an Innovationen in der Behindertenhilfe scheint ein utopisches Ziel.

Herausfordernde Verhaltensweisen (bspw. Fremdaggressionen, selbstverletzendes Verhalten, zwanghafte Verhaltensweisen, Weglauftendenzen, Ängste) stellen die Person selbst und ihre Umwelt vor erhebliche Probleme, die von den Beteiligten als äußerst belastend und nur schwer lösbar erlebt werden und sich zu Krisen entwickeln können. Oftmals führt dies zu extremer Isolation.

In der Vergangenheit wurde durch eine Individualisierung und Pathologisierung dieser Probleme das Hauptaugenmerk überwiegend auf eine Verminderung des als problematisch angesehenen Verhaltens gerichtet, weniger auf Veränderungen der Kontextfaktoren.
Probleme in der Kommunikation machen es oft schwer, die Bedürfnisse dieses Personenkreises zu erkennen. Dennoch arbeiten viele Begleiterinnen und Begleiter mit dem Ziel, diesem Personenkreis bessere Teilhabechancen zu eröffnen. Weiterlesen »

22. Mrz

BRÜCKE FREI! – INKLUSION VERBINDET. 2. Bridge-Inklusionskongress am 10. – 11. Mai 2010 in Bad Boll

Logo Lebenshilfe Baden-Württemberg

Aus der Einladung:

Wie wir arbeiten und was passiert
Wir alle wollen, dass Inklusion in Baden-Württemberg vorankommt. Es können und Bridge Logomüssen mehr Brücken in die Gemeinde gebaut werden. Dazu brauchen wir viele Unterstützer und ganz viele Ideen. Wir alle gemeinsam nutzen den Kongress. Es wird nachgedacht und diskutiert. Wie schaffen wir es alle zusammen, dass Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben teilhaben können?

Für unsere Arbeit nutzen wir eine Methode, die Open Space (englisch, sprich: “Aupen Sbeis”) heisst. Das bedeutet offener Raum. Es gibt keine Tagesordnung, alle entwickeln sie gemeinsam. Alle haben die Möglichkeit, ihre Anliegen einzubringen. Etwas, das unter den Nägeln brennt, am Herzen liegt, wofür Bereitschaft besteht, mit anderen Verantwortung zu übernehmen.
Dabei spricht jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer über das, was ihr oder ihm zu Inklusion wichtig ist. Es diskutieren alle gemeinsam und in kleinen Arbeitsgruppen. Dabei kann jeder in den Gruppen mitarbeiten, die ihn interessieren. Alle, die da sind, bringen sich und ihr Wissen ein. Jede und jeder ist wichtig! Gemeinsam werden viele Ideen und Ansätze für Inklusion in Baden-Württemberg erarbeitet. Weiterlesen »

19. Mrz

Am 21.03. ist “Welt-Down-Syndrom-Tag”

Welt (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Wer genau hinschaut, erkennt auf den ersten Blick, warum der 21.03. als Termin für den “Welt-Down-Syndrom-Tag” ausgewählt wurde. Das Datum verweist auf die Tatsache, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3-fach vorhanden ist – das Down-Syndrom ist deshalb auch unter dem Namen “Trisomie 21″ bekannt.  

Auf Initiative des Vereins “Down Syndrome International” (DSI) ist der 21. März seit 2006 offizieller “Welt-Down-Syndrom-Tag”. Die jährliche Durchführung des weltweiten Aktionstages soll das Bewusstsein und das Verständnis für das Down-Syndrom und damit zusammenhängende Fragen fördern und gleichzeitig dazu aufrufen, die Würde und die Rechte von Menschen mit Down-Syndrom anzuerkennen und zu unterstützen.

DSI hat beschlossen, den Aktionstag nicht unter ein bestimmtes Motto zu stellen, so dass Einzelpersonen und Organisationen weltweit flexibler sind, Themen auszuwählen, die relevant für ihre Gemeinschaft oder Gesellschaft sind. In den vergangenen Jahren haben die meisten Aktivitäten einen enormen Einfluss gehabt, da sie das Bewusstsein für die Fähigkeiten, Talente und Leistungen von Menschen mit Down-Syndrom gefördert haben. Der “Welt-Down-Syndrom-Tag” hat Menschen mit Down-Syndrom und ihre Gemeinschaften weltweit stärker gemacht. Viele haben sich zusammengetan und sich in der Gesellschaft, zum Beispiel mit Jugendlichen, engagiert - mit vielen positiven Ergebnissen.

Auch in Deutschland werden am Sonntag zahlreiche Aktivitäten im Rahmen des “Welt-Down-Syndrom-Tages” durchgeführt – ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zur Inklusion!

Einen Eindruck der geplanten Aktivitäten in Deutschland können Sie hier bekommen, allerdings in englischer Sprache: www.worlddownsyndromeday.org/german.htm

18. Mrz

Hinweis auf interessante Website: www.natko.de – Tourismus für Alle!

Computer_Internet (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (= NatKo) bietet umfangreiche Informationen zum Thema “Barrierefreies Reisen”

Auf der Website www.natko.de findet nicht nur derjenige Tipps und geeignete Ziele, der innerhalb Deutschlands verreisen möchte, sondern auch derjenige, der als Touristiker Reisen, Unterkünfte und andere Angebote bereithält. Alle Informationen stehen unter dem übergreifenden Motto “Barrierefreiheit” bzw. “Tourismus für Alle”.

Für Menschen, die verreisen möchten, gibt es eine umfangreiche Datenbank mit detaillierten Beschreibungen über die Barrierefreiheit der angebotenen Leistungen – aufgeteilt in die Kategorien “Wohnen & Schlafen”, “Essen & Trinken”, “Freizeit & Kultur”, “Reiseveranstalter”, “Service & Assistenz”, “Verkehr”, “Hilfsmittel” und “Regionale Infos”. Anhand einer eigens von der NatKo gemeinsam mit der Agentur anatom5 entwickelten Piktogramm-Serie “Menschen & Behinderung” können Anbieter aus dem Touristikbereich ihre barrierefreien Angebote mithilfe der Symbole einordnen und so leicht erkennbar machen. Für den Nutzer, der eine Reise unternehmen möchte, lässt sich auf diese Art und Weise schnell erfassen, welchen Service er im Bereich der Barrierefreiheit erhalten kann. So sind zum Beispiel Angebote für gehörlose Menschen, für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Rollstuhlfahrer besonders gekennzeichnet. Darüber hinaus bietet die NatKo auch Dienstleistungen wie Beratungen, Seminare und Fachvorträge an. Ein Klick auf www.natko.de lohnt sich also!

Die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e. V. gibt es bereits seit 1999. Damals wurde der Verein von acht Bundesbehindertenverbänden gegründet, u. a. von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e. V., dem Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. und der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. Inzwischen ist die NatKo die zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen rund um das Thema “Barrierefreier Tourismus” in Deutschland.

17. Mrz

Frühlingsfest bei der Brücke Neumünster am 27.03.2010

Logo der Brücke Neumünster gGmbH Geschrieben von Michael Grüneberg

Die Brücke Neumünster gGmbH, Träger verschiedenster psychosozialer Einrichtungen und Angebote in Neumünster, veranstaltet ein Frühlingsfest. Unter dem Motto „Wir wollen den Winter vertreiben und den Frühling begrüßen“ findet am 27.03.2010 in der Zeit von 11.00 –16.00 Uhr in der Ehndorfer Str. 13 -19 in 24537 Neumünster ein Frühlingsfest statt.

Es wird die Möglichkeit bestehen, Osterartikel und Frühlingsblumen zu erwerben, es gibt Mitmachaktionen für Groß und Klein, Ostereiersuchen, Flohmarktstände, und die Band „Timeline“ ist mit Live-Musik zu hören. Für Essen und Trinken wird die Kantine der Brücke Neumünster sorgen, die Tischlerei und Druckerei kann an diesemTag besichtigt werden.

Hier finden Sie das Plakat zum geplanten Frühlingsfest: Osterplakat (PDF, 1,14 MB)

16. Mrz

Neue Broschüre: “Inklusion – Leitorientierung der Politik für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein”

Logo MASG SH
Geschrieben von Karin Ullmann

 In Schleswig-Holstein ist “Inklusion” schon länger kein Fremdwort mehr – die Landesregierung des nördlichsten Bundeslandes hat sich bereits vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, den zunächst “sperrig” wirkenden Begriff mit Leben und mit Inhalten zu füllen.

Seit Anfang 2007 fördert das Sozialministerium beispielhafte Inklusionsprojekte, die von verschiedenen Verbänden im Land getragen und durchgeführt werden. Ziel ist es, die Leitorientierung der Inklusion im Land bekannt zu machen und Ideen und Wege zu ihrer Umsetzung aufzuzeigen. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Schleswig-Holstein wurde die Initiative “Alle inklusive” entwickelt und gestartet – das “Inklusionsbüro” bei der Lebenshilfe SH informiert, vernetzt und regt ein Umdenken im Sinne der Leitorientierung in der Gesellschaft an.

Um Inklusion als Leitorientierung der Politik für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein und die bisherigen Entwicklungen und Erfolge im Lande darzustellen, hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein nun eine neue Broschüre herausgegeben. Im Vorwort beschreibt Minister Dr. Garg Inklusion als “klassische Querschnittsaufgabe”, für die jede Bürgerin und jeder Bürger etwas tun kann. Darüber hinaus hebt Dr. Garg hervor, dass Schleswig-Holstein seine politische Verantwortung ernst- und wahrnehme: “Der Sozialstaat ist hierbei kein Reparaturbetrieb für gesellschaftliche Verwerfungen, sondern setzt sein präventives Potential ein.”  Das Ziel heißt Inklusion - Schleswig-Holstein ist bereits auf einem guten Weg.

Hier können Sie die Broschüre herunterladen: Broschüre Inklusion MASG SH (PDF, 4,3 MB)

15. Mrz

Gemeinsame Beratung zum Persönlichen Budget im März und April in Rendsburg

Logo LVKM SHGeschrieben von Angelika Köster-Krohn

Der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e. V. und die Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation in Rendsburg beraten Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen zum Thema:

Das Persönliche Budget – ein Zuwachs an Selbstbestimmung

Seit dem 01.01.2008 hat jeder Mensch mit Behinderung das Recht auf Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets. Ziel des Persönlichen Budgets ist es, dem Menschen mit Behinderung mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Mit dem Persönlichen Budget erhält der behinderte Mensch statt einer Sachleistung einen Geldbetrag, mit dem er sich die Unterstützung, die er benötigt, selber einkaufen kann.

Wenn Sie interessiert am Persönlichen Budget sind und Fragen dazu haben oder Unterstützung brauchen, beraten wir Sie gerne!

Termine: 18. März 2010, 15.00 – 18.00 Uhr, sowie 22. April 2010, 10.00 – 13.00 Uhr
Ort: Gemeinsame Servicestelle DAK, Jungfernstieg 11-13, 24768 Rendsburg

Sie können uns auch telefonisch erreichen:
Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e.V.: 0431 589818
Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation der DAK: 04331 437322244

12. Mrz

mitMenschPreis – Ausschreibungsfrist verlängert

Logo mitMensch-PreisGeschrieben von Dr. Thomas Schneider

Bewerbung für innovative inklusive Projekte noch bis zum 30. April 2010 möglich

Berlin, 11.3.2010 – Der Bewerbungsschluss für den mitMenschPreis ist auf den 30. April 2010 verschoben worden. Mit dieser Verlängerung wollen der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) als Ausrichter und die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft (Curacon) als Preisgeld-Stifter mehr Projekten und Initiativen Gelegenheit geben, ihre Ideen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Im Fokus des mitMenschPreis stehen Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Gesucht und prämiert werden Projekte und Initiativen, die für diese mitMenschen mehr Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglichen. Erklärte Zielrichtung der Projekte muss dabei die Inklusion sein, also das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung – von mitMenschen also.

Das Gesamtkonzept sieht vor, mit dem Preis dauerhaft und nachhaltig die Aufmerksamkeit auf diese Personengruppe zu lenken. Für diesen Zweck wird auf der Internetplattform www.mitMenschPreis.de nach und nach eine Projektdatenbank entstehen. Die eingereichten Projekte werden dort veröffentlicht und stehen so anderen als Sammlung von Ideen und Impulsen zur Verfügung. Weiterlesen »

11. Mrz

Spannungsfeld KundInnenzufriedenheit – Versuch einer Annäherung

Selbstbestimmung (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Herwig Küng

Wie zufrieden können Kundinnen und Kunden sein?

Auf Spurensuche nach der Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden macht sich die Auftakt GmbH – ein gemeinnütziges Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderungen in Wien – im Rahmen einer zweitägigen Tagung.

Es geht um die Zufriedenheit von Menschen in Betreuung, die sich nicht unbedingt via Fragebogen zu ihrem Befinden äußern können. Ausgangspunkt der Tagung „Spannungsfeld KundInnenzufriedenheit“  am 15. und 16. April 2010 im Studio 44 in Wien ist eine Feldforschung, die Auftakt in eigener Sache zu seinem 10jährigen Bestandsjubiläum beim bekannten Soziologen Dr. Konrad Hofer in Auftrag gegeben hat.

Die Tagung kann mit hochkarätigen Fachleuten aufwarten, die aus ihrer Sicht das Thema erläutern  und das Thema mit den Anwesenden durchaus kontroversiell diskutieren werden. Neben Studienautor Dr. Hofer werden unter anderem Dr. Claus Offermann von Zert Social, Univ. Doz. Dr. Ernst Berger und Dr. Peter Schlaffer, Geschäftsführer von „VertretungsNetz“ oder NR. Dr. Franz Huainigg vor Ort sein. Weiterlesen »

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