Neue Wege zur Inklusion – Zukunftsplanung im Kreis Ostholstein

Projektträger: Logo Neue Wege zur Inklusion
Ostholsteiner Behindertenhilfe GmbH
Siemensstr. 17, 23701 Eutin,
Tel. 04521 7993-0
Internet: www.ohbh.de
Reinhard E. Sohns, Geschäftsführer

Inhaltliche Projektkoordination:
Dr. Stefan Doose, Fachschule für Sozialpädagogik,
Dr. Julius-Stinde-Str. 4, 23738 Lensahn,
Tel. 04363 9023-0Logo Fachschule für SozialpädagogikLogo OHBH
E-Mail: stefan.doose@bbs-old.de

Ziele/ Inhalte

Kernstück des Projektes ist die modellhafte Entwicklung und Durchführung einer inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung sowie die Weiterentwicklung einer flexiblen gemeindenahen Dienstleistungsstruktur im Kreis Ostholstein mit dem Konzept der Sozialraumorientierung.

Persönliche Zukunftsplanung umfasst mehrere methodische Planungsansätze, um gemeinsam mit Menschen, ihren Familien und Freunden positive Veränderungsprozesse auf der Ebene der Person, der Organisation sowie des Gemeinwesens zu gestalten. Es sind methodische Ansätze, um mit Menschen mit und ohne Behinderung über ihre persönliche Zukunft nachzudenken, Visionen für eine positive Zukunft z.B. in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Arbeit, Bildung zu entwickeln, Ziele zu setzen und diese mit Hilfe eines Unterstützerkreises Schritt für Schritt umzusetzen (s.a. www.persoenliche-zukunftsplanung.de ).

Das Konzept der Sozialraumorientierung richtet den Blick auf wesentliche Aspekte gelingender Inklusion: Die konsequente Orientierung an den Interessen und am Willen der unterstützten Person und die Nutzung der Ressourcen der Menschen und des Sozialraums. Dabei sind nach dem SONI-Modell vier Ebenen bedeutsam:

  • (1) Sozialstrukturelle-sozialpolitische Ebene
  • (2) Organisationsebene
  • (3) Netzwerkebene
  • (4) Individuelle Ebene

Aufgaben

  • Modellhafte Entwicklung und Durchführung einer inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung im Kreis Ostholstein
  • Die Weiterbildung gliedert sich in zwei Basiskurse mit je vier Modulen à zwei Tagen und einen Aufbaukurs für MultiplikatorInnen mit ebenfalls vier Modulen à zwei Tagen mit je 20 TeilnehmerInnen mit und ohne Behinderung
  • Durch das Netzwerk der regionalen Partner soll das Projekt begleitet, der fachliche Austausch gestärkt und flexiblere gemeindenahe Dienstleistungsangebote entwickelt sowie eine politische Teilhabeplanung für den Kreis Ostholstein angestoßen werden.
  • Organisation eines landesweiten Fachtags im Kreis Ostholstein zum Thema „Neue Wege zur Inklusion – Persönliche Zukunftsplanung, personenbezogene Dienstleistungen und Sozialraumorientierung” im Herbst 2010

Kooperationspartner

  • Ostholsteiner Behindertenhilfe (veränderungsbereite Organisation)
  • Integra (veränderungsbereite Organisation)
  • Fachschule für Sozialpädagogik Lensahn (Bildungsträger)
  • Prof. Dr. Andreas Hinz / Ines Boban, Universität Halle (Begleitforschung)
  • Kreis Ostholstein, KoSoz, Sozialministerium (Leistungsträger)
  • Mixed Pickles, Mensch zuerst (Selbstvertretung)
  • Förderzentrum Kastanienhof, Förderzentrum Papenmoor (Schule)
  • Inklusionsbüro – Landesverband Lebenshilfe und der Paritätische (Multiplikatoren auf Landesebene)
  • Hamburger Arbeitsassistenz, BAG UB (Arbeitsbegleitung und Qualifizierung)
  • Mittendrin e.V. Lübeck (Wohnen)