Alle inklusive
4. Oktober 2017

Ausstellung der Berlinischen Galerie wird barrierefrei

Erstmalig in Deutschland wird die Dauerausstellung eines Kunstmuseums für blinde und sehbehinderte Menschen eigenständig zugänglich.

Die Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880-1980“ wurde mit Tastmedien, einem Leitsystem und einer Museums-App ausgestattet. Gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat das Museum zwei Jahre an einer inklusiven Lösung für diese Ausstellung gearbeitet.
Als erstes Ergebnis ging im Oktober dieses Jahres die blinden- und sehbehindertengerechte Präsentation der Ausstellung „Kunst in Berlin 1880-1980“ in den Praxistest. Sieben Tastmodelle, eine inklusive App-Tour mit 17 Stationen zu wichtigsten Werken sowie über 300 laufende Meter taktiles Bodenleitsystem: Mit diesen Angeboten soll ein Museumserlebnis für mehrere Sinne geschaffen werden, das behinderten und nicht behinderten Menschen offen steht. Vermittlungsmedien, die den Tastsinn ansprechen, stehen damit gleichberechtigt neben dem Einsatz neuester Technologien.

Bereits ab Oktober werden Führungen zur Ausstellung angeboten:

  • 9. Oktober 2017, 14 Uhr – Kuratoren-Führung zur Sammlung (Dauer 90 Minuten)
  • 15. Oktober 2017, 16 Uhr – Inklusiver Sammlungsrundgang, geeignet für blinde, sehbehinderte und sehende Gäste (im Rahmen der „Woche des Sehens“)
  • 28. Januar 2018, 11 Uhr / 29. April 2018, 16 Uhr / 29. Juli 2018, 11 Uhr – Tastführungen in der Sammlungspräsentation

Anmeldung zu öffentlichen Führungen und Buchung von Gruppenführungen:
bildung@berlinischegalerie.de
Telefon: 030-78902-832

Hier finden Sie den vollständigen Text zur barrierefreien Ausstellung in der Berlinischen Galerie.

Auf der Seite des Museums erfahren Sie mehr über die Ausstellung.

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