Gute Praxis

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge Initiativen und Projekte, die in ihrem jeweiligen Bereich einen Beitrag zu einer „inklusiven Gesellschaft“ leisten.

 

 

Beratungsstelle Inklusive Schule

 

Die Beratungsstelle Inklusive Schule (BIS) ist am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) angesiedelt. Das Team der BIS ist Teil eines Netzwerks von Personen und Institutionen im Kontext inklusiver Bildung. Es unterstützt Personen unterschiedlicher Zielgruppen (z.B. Lehrkräfte aller Schularten, Schulleitungen, Eltern) bei der Umsetzung des Anspruchs von Schülern*innen auf gemeinsamen Unterricht und individuelle Förderung. Ein Teilbereich der Beratungsstelle ist insbesondere auf die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten spezialisiert (BIS-Autismus).

Das IQSH mit dem Team der BIS ist auch einer der Träger des Projekts Barrierefreie Schule (weitere Informationen hier).

Zur Internetseite der Beratungsstelle

Flyer

 

 

Ein Flensburg für alle

Als Projekt der örtlichen Lebenshilfe gestartet, wurde „Ein Flensburg für alle“ von 2014-2017 von der Aktion Mensch gefördert (s. auch den Bericht vom Offenen Kanal). Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, Flensburg zu einer Stadt zu machen, in der alle Menschen mit und ohne Behinderung als Bürgerinnen und Bürger willkommen sind und selbstverständlich ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Zur Internetseite des Projekts

 

 

Inklusion muss laut sein

Inklusion Muss Laut Sein ist ein „Projekt mit Herz und Leidenschaft“. Es ermöglicht die Teilhabe an öffentlichen Veranstaltungen durch ehrenamtliche Mitarbeiter und Begleiter in ganz Deutschland. Zudem berät es bei Problemen mit Behörden und Kranken- sowie Pflegekassen und hilft bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt.

Zur Internetseite des Projekts

 

 

Inklusive Jobs - Aktionsbündnis Schleswig-Holstein

Das Aktionsbündnis Schleswig-Holstein – Inklusive Jobs berät Unternehmen der schleswig-holsteinischen Wirtschaft zu Inklusion und Arbeitsmarkt. Zudem unterstützt es Menschen mit Schwerbehinderung, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz in Schleswig-Holstein aufzunehmen. Das Aktionsbündnis bietet sowohl kostenfreie Beratung für Unternehmen als auch kostenfreie und individuelle Beratung für schwerbehinderte oder diesen gleich gestellte Menschen

Das Aktionsbündnis Schleswig-Holstein – Inklusive Jobs ist eine Initiative des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein und wird seit 2012 aus Mitteln des Sondervermögens ‚Ausgleichsabgabe‘ finanziert.

Zu Kontaktdaten und Internetseite des Aktionsbündnisses

Flyer Qualifizierungscoaching

Flyer Arbeitssuchende

 

 

Institut für Inklusive Bildung

Institut mit Expertise von Menschen mit Behinderungen in eigener Sache

Gestartet 2014 als „Projekt für Inklusive Bildung“, ist aus diesem Projekt inzwischen ein der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angegliedertes Institut geworden, das Bildungsangebote von und mit Menschen mit Behinderungen entwickelt und realisiert. Als qualifizierte Bildungsfachkräfte vermitteln sie die Lebenswelten, Bedarfe und spezifischen Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen. Das Team sensibilisiert (künftige) Lehr-, Fach- und Leitungskräfte auf Augenhöhe.

Zur Internetseite des Instituts

 

 

Integrativer Sportverein Norderstedt

 

Seit der Vereinsgründung 2009 hat es sich der Verein zum Ziel gemacht, behinderten und nicht behinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam in der Freizeit Sport zu treiben.

Zur Internetseite des Vereins

 

 

inTus - Vereinsportal und Netzwerk Sport & Inklusion

 

Das trägerneutrale Intus-Vereinsportal richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung. Sportinteressierte mit und ohne Beeinträchtigung sollen zur aktiven Teilnahme und Mitgestaltung ermutigt werden. InTus hat sich zum Ziel gesetzt, Inklusionssport in Kiel und Umgebung zu etablieren und sich dafür mit dem FIFH Malmö, dem größten europäische Behindertensportverein, internationale Unterstützung ins Boot geholt.

Zur Internetseite des Vereinsportals

 

 

Kulturschlüssel Kiel

 

Die Werk- und Betreuungsstätte Ottendorf setzt seit 2018 fort, was zunächst als dreijähriges Förderprojekt der Aktion Mensch vom Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e.V. (lvkm-sh) ins Leben gerufen wurde: Die Idee, Menschen mit Unterstützungsbedarf Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen, indem "Kulturgenießer" mit ehrenamtlich tätigen "Kulturbegleitern" vernetzt werden. Anbieter kultureller Events können die Initiative als "Kulturspender" unterstützen.

Mehr darüber erfahren Sie auf der  Internetseite des Projekts

 

 

 

mittenmang Freiwilligenzentrum

 

Das Freiwilligenzentrum mittenmang bringt Menschen, die sich für andere einsetzen wollen und Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen.

mittenmang ermuntert insbesondere Personen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen selbst zu einem eigenen Engagement für andere. Insgesamt geht es mittenmang um ein besseres Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Zur Internetseite des Freiwilligenzentrums

 

 

Mixed Pickles e.V.

 

Als der Verein 1996 von Frauen mit und ohne Behinderung ins Leben gerufen wurde, wollten die Initiatorinnen damit der Mehrfach-Diskriminierung von Mädchen und Frauen mit Behinderung entgegenwirken. Im Laufe seiner Aktivitäten entwickelte der gemeinnützige Verein ein »Vernetzungs- und Koordinationsbüro« als landesweites Modellprojekt. Damit schuf er eine Schnittstelle, die geschlechtsspezifische Angebote der feministischen Mädchen- und Frauenarbeit mit behinderungsspezifischen Angeboten der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zusammenbringen will.

Zur Internetseite des Vereins und Vernetzungsbüros

 

 

Netzwerk Inklusion Kreis Segeberg 2.0

 

Das Netzwerk begann als von der Aktion Mensch gefördertes Projekt und konnte sich inzwischen als "Netzwerk 2.0" verstetigen. Zentrales Ziel der Aktivitäten ist es, zusammen mit den Netzwerkpartnern Inklusion im Kreis Segeberg voranzubringen, umfänglich Teilhabe zu ermöglichen und Barrieren abzubauen.

Zur Internetseite des Netzwerks

Flyer des Netzwerks

Ostholstein für alle

Ostholstein soll eine Region werden, in der alle Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, Geschlechts oder ethnischen Hintergrunds als Bürger und Bürgerinnen, Gäste oder Kundinnen und Kunden willkommen sind und selbstverständlich ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. So das Ziel eines bereits 2012 gestarteten Projekts. Auch, wenn die Fördergelder der Aktion Mensch bereits ausgelaufen sind, bleibt „Ostholstein erlebbar für alle“ erklärtes Ziel des Kreises und seiner Gemeinden, die teilweise aus eigenen Haushalten Finanzzuschüsse bereitstellen.

Zur Internetseite der Initiative

 

 

Projekt Barrierefreie Schule

Das Projekt Barrierefreie Schule will praxisnah dazu beitragen, die Zielstellungen der UN BRK zur Teilhabe an Bildung für alle im Schulbereich umzusetzen. Es bietet Lehrkräften aller Schularten verschiedene kostenlos ausleihbare Unterrichtsmaterialien, Handreichungen und Beratung an.

Träger des Projekts sind verschiedene Projektpartner, zu denen neben dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein auch der Lebenshilfe Schleswig-Holstein e.V. gehört.

Zur Internetseite des Projekts

Flyer

 

 

Projekt Stellwerk

Um Menschen mit psychischen Behinderungen bzw. Belastungsstörungen zunehmend die Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen, hat der Landesverein für Innere Mission Schleswig-Holstein im Kreis Plön ein von der Aktion Mensch finanziell unterstütztes Vorhaben initiiert. Das Projekt „STELLWERK“ bietet Betrieben und den dort Beschäftigten vielfältige Hilfen in Hinblick auf das Thema „Psychische Belastungen“:

Zur Internetseite des Projekts

 

 

 

Unternehmens-Netzwerk Inklusion

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) förderte bis 2017 das Projekt „Wirtschaft inklusiv“, von dessen acht Projektregionen eine auch Schleswig-Holstein war. Die Ergebnisse des Projekts finden sich im Abschlussbericht „Gut beraten und vernetzt – so gelingt berufliche Inklusion“.

Um die Ergebnisse weiter zu sichern und die gute Arbeit fortführen zu können, hat sich daraus ein bundesweites Beratungsnetzwerk gegründet. Mit persönlichen Beratungen, Runden Tischen und Netzwerken unterstützt das Unternehmens-Netzwerk Inklusion Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber rund um das Thema Inklusion. Thematische Schwerpunkte sind z.B. Ausbildung oder „inklusive Führung“.

Zur Internetseite des Netzwerks

Die Ansprechpartner*innen in Schleswig-Holstein finden Unternehmen hier bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), die auch schon Projektpartner für „Wirtschaft inklusiv“ in der Region war.

 

 

Sport für alle – Stormarner Vereine leben inklusiven Sport

Mit dem Projekt „Sport für alle – Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ will der Kreissportverband Stormarn den gemeinsamen Sport von Menschen mit und ohne Behinderungen ermöglichen. Ziel des deutschlandweit einmaligen Projekts (Stand 2017) ist es, inklusiven Sport mit und in den Sportvereinen des Kreissportverbands (KSV) Stormarn langfristig aufzubauen. Den Vereinen wird Unterstützung geboten, um vorhandene Sport- und Bewegungsangebote für Menschen mit Behinderungen zu öffnen und weitere Angebote zu entwickeln:

Zur Internetseite des Projekts

Flyer

 

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