Alle inklusive
28. März 2017

Jugendberufsagentur in Kiel – und anderswo in S-H … denn: „Niemand soll auf seinem beruflichen Weg verloren gehen“

logo

Seit Anfang März 2017 hat die Landeshauptstadt ihre erste Jugendberufsagentur (JBA) (https://www.kiel.de/leben/bildung/_kiel_bildung_meldung.php?id=65841 und http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Jugendberufsagentur-Kuenftig-ziehen-alle-in-Kiel-an-einem-Strang).

Sechs Standorte für JBA’s gibt es derzeit (Stand März 2017) bereits im Land, sie befinden sich mit einem oder mehreren Beratungsorten in Neumünster sowie in den Kreisen Schleswig-Flensburg (Schleswig), Pinneberg (Elmshorn), Nordfriesland (Husum und Niebüll) und Dithmarschen (drei Standorte mit Koordinierung in Heide). Weitere JBA‘s sollen auch in anderen Kreisen bzw. kreisfreien Städten aufgebaut werden.

„Niemand soll auf seinem beruflichen Weg verloren gehen“ – dies ist die zielgebende Prämisse der Jugendberufsagenturen, in denen durch die sogenannte rechtskreisübergreifende Kooperation eine umfassende – und zunächst vom „Zuständigkeiten“ bzw. vom jeweiligen Unterstützungssystem unabhängige – Beratung für die Jugendlichen geboten wird. So will man Doppelungen oder Lücken in der Beratung verhindern und Institutionenübergreifend die Interessen und Kompetenzen der Jugendlichen im Fokus behalten.

Warum steht das hier?

Die Angebote der JBA (Kiel) richten sich an explizit alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr im Übergang Schule – Arbeitswelt. Das Ministerium für Schule und Berufsbildung Schleswig-Holstein (MSB) betont in seinem Ende Februar 2017 herausgegebenen Bericht zu den JBA’s, das Gesamtvorhaben sei „inklusiv“ ausgerichtet (vgl. S. 5: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/_startseite/Artikel_2017/170228_jba/jba_lt_bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=1). Dies zeigt sich insbesondere auch, wenn an verschiedenen Orten (z.B. in Dithmarschen wie auch in Schleswig und Elmshorn) der „inklusive“ Ansatz der Jugendberufsagentur bereits an der organisatorischen Einbindung der Eingliederungshilfe erkennbar wird. Auch in der Kooperationsvereinbarung der Stadt Kiel wird als eines von fünf zentralen Zielen der JBA explizit formuliert, dass „ein besonderes Augenmerk […] auf Jugendliche und junge Erwachsene mit erhöhtem Unterstützungsbedarf bzw. einem rechtskreisübergreifenden Leistungsanspruch gerichtet“ wird (vgl. https://ratsinfo.kiel.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=19892).

Weitere Informationen und Links zu den Jugendberufsagenturen im Land (Stand März 2017) finden sich hier

Kontakte zu weiteren JBA’s:

Comments are closed.