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18. Oktober 2017

Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung fordern stärkere Beteiligung

Gemeinsam mit den Bundesbeauftragten kamen sie in Kiel zu ihrer 54. Tagung zusammen.

Am 16. Und 17. Oktober 2017 fand die 54. Tagung der Beauftragten für Menschen mit Behinderung statt. Zweimal im Jahr kommen die Beauftragten zu Gesprächen zusammen und tauschen sich zu aktuellen Projekten und politischen Fragen aus.
Im Fokus stand erneut das Thema Teilhabe. So sollen neue Formen von Partizipation gedacht und umgesetzt werden. Ebenfalls wurde das Bundesteilhabegesetz in seiner Form kritisiert. Des Weiteren wurde die Forderung aufgestellt, dass auch private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichtet werden sollten. Das würde zum Beispiel TV-Sendungen oder auch Restaurants betreffen. Auch der grundsätzliche Ausschluss vom Wahlrecht für Menschen mit einer Betreuung in allen Angelegenheiten sei eine menschenrechtswidrige Benachteiligung.

Gemeinsam wurden in der „Kieler Erklärung“ neun Forderungen formuliert, die sich an die künftige Bundesregierung und die Politiker der Länder richten.

Hier finden Sie die „Kieler Erklärung“ vom 17. Oktober 2017.

Zur dpa-Meldung auf der Internetseite shz.de.

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