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11. Dezember 2017

Landesrechnungshof legt „Inklusionsbericht“ vor

Der schleswig-holsteinische Landesrechnungshof (LRH) hat sich erstmals mit dem Thema Inklusion beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass es Optimierungsbedarf gibt. In Schleswig-Holstein werden rund zwei Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an sogenannten „Regelschulen“ unterrichtet. Statt diese Quote weiter zu erhöhen, sei es zunächst angesagt, die Rahmenbedingungen – und damit die Qualität – für den gemeinsamen Unterricht zu verbessern. Hierzu macht der LRH in seinem Bericht konkrete Vorschläge.

So empfiehlt er, sich zunächst auf relevante Teilschritte zu konzentrieren. Dazu gehören in erster Linie Maßnahmen in folgenden Bereichen:

  • Der Einsatz von mehr Sonderpädagogen, insbesondere an Grundschulen
  • Die Entwicklung von Qualitätsstandard
  • Bauliche Maßnahmen und die Entwicklung eines „Musterbauprogrammes“ für die Schulen

Gaby Schäfer, Präsidentin des LRH, resümierte abschließend: „Die Landesregierung hat die Vorschläge, die wir gemacht haben, positiv aufgenommen und will jetzt ein Konzept erarbeiten, welche Qualitätsstandards an Schulen sein müssen, um überhaupt von Inklusion sprechen zu können“.

Weitere Informationen und Links hierzu finden Sie in den Berichten des NDR.

Hier finden Sie ausgewählte Aspekte des Berichts zur „Inklusion an Schulen“ des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein.

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