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22. Juni 2017

Neues Projekt in Pinneberg gestartet: Mehr miteinander!

PI_MehrMiteinander2017

Ein Ehrenamt soll auch Spaß machen! Aber wer braucht eigentlich meine Unterstützung? Wo kann ich mich informieren?
Die Lebenshilfe Ortsvereinigung Pinneberg und Umgebung hat jetzt ein tolles Angebot für alle Interessenten:
Sie unterstützt Menschen mit und ohne Behinderung, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, bei ihrer Suche. Im Zentrum des Angebots stehen Austausch und Vernetzung – für mehr miteinander.
Im Mai 2017 fiel der Startschuss für das innovative Projekt. Der Treffpunkt befindet sich mitten in Pinneberg.

Hier ein Bericht zur Entstehung des Projekts und zur Eröffnung:

„Kim gehört zu den ersten Besuchern des neuen Lebenshilfe-Treffpunktes in Pinneberg. „Wir haben in der Zeitung davon erfahren, und meine Mutter hat gleich zu mir gesagt – das ist was für dich, geh‘ da mal hin“, erzählt sie. Wie im Taubenschlag geht es an diesem Freitagnachmittag zu bei der Eröffnung. Menschen mit und ohne Behinderung kommen und gucken, hocken sich hin und schnacken oder nutzen den Vorplatz des großen, hellen Raums mit den großen Fenstern. Diese öffnen sich unmittelbar zu einer Einkaufspassage in der Innenstadt. „Besser geht es nicht“, schwärmt Peter Carstens vom Vorstand der Lebenshilfe Ortsvereinigung, der die Räumlichkeiten durch einen Tipp des Pinneberger Stadtmanagements aufgestöbert hatte. Seine Kollegen vom siebenköpfigen Vorstandsteam des Vereins waren genauso begeistert, und ruckzuck wurde ein Mietvertrag über drei Jahre abgeschlossen. Passend zur Laufzeit des großen Projektes, das der Verein im Mai gestartet hat. „Mehr miteinander! Für Menschen mit und ohne Behinderung“ lautet der Titel und zugleich das Ziel der von der Aktion Mensch finanziell geförderten Maßnahme. „Wir wollen vor allem erwachsenen Menschen dazu verhelfen, sich in ihrer Freizeit dafür zu engagieren, wo sie Lust drauf haben“, erläutert Vorsitzende Evelyn Jungermann, die zusammen mit ihrer Kollegin Karin Reschke das Projekt vorangetrieben hat und nun eine hauptamtliche Projektkoordinatorin als „professionellen Turbo“ angestellt hat. Mit dieser hat Kim schon eine ganze Menge Ideen ausgetauscht – und natürlich die Telefonnummern. Per Facebook wollen die beiden viele weitere Menschen finden, die miteinander etwas auf die Beine stellen wollen.“ (Antje Hachenberg)

 

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