03. Sep

www.lebenshilfe-aktiv.de – die Internetseite zum freiwilligen Engagement für und von Menschen mit geistiger Behinderung

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Geschrieben von Karin Ullmann

Im Herbst 2007 startete die Lebenshilfe Bundesvereinigung mit finanzieller Unterstützung der Aktion Mensch das auf drei Jahre angelegte Projekt “Lebenshilfe aktiv“. Ziel des Projektes war es, Vereine, Verbände und Initiativen zu beraten und dabei zu unterstützen, das freiwillige Engagement für Menschen mit geistiger Behinderung auszubauen, aber sie insbesondere auch darin zu bestärken, den Blickwechsel zu vollziehen und Menschen mit geistiger Behinderung selbst als ehrenamtlich Engagierte zu fördern. Zu Beginn der Projektphase wurde gleichzeitig die Internetplattform www.lebenshilfe-aktiv.de eingeführt.

Das Projekt “Lebenshilfe aktiv” endet nun planmäßig im August 2010. Was bleibt, sind aber die vielen Erfahrungen und Erfolge rund um das Thema Bürgerschaftliches Engagement. Und die Internetplattform.

www.lebenshilfe-aktiv.de steht auch weiterhin wie gewohnt zur Verfügung, zum Beispiel als Informationsportal, als Netzwerk innerhalb und außerhalb der Lebenshilfe, als lebendiges Archiv, als Fundgrube für Tipps, Praxisbeispiele und dokumentierte Projekte und Veranstaltungen.

Um sich auf der Webseite gut zurecht finden zu können, gibt es auch eine Anleitung: www.lebenshilfe-aktiv.de/wFreiwilligenprojekt/download/LH-141-Website-Fuehrer_Internet.pdf

02. Sep

„Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ für Eltern „nichtsprechender“ Kinder am 23.09.2010 in Kronshagen

Geschrieben von Angelika Köster-Krohn

Zum nächsten Treffen am Donnerstag, 23. September 2010 von 19.30 – 21.30 Uhr laden wir Sie herzlich ein in die Beratungsstelle des Landesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e. V. (lvkm-sh.), Villenweg 18 in 24119 Kronshagen

Im „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ treffen sich Eltern von Kindern, die aufgrund einer Behinderung nicht oder kaum sprechen können, in lockerer Runde, um ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Die Leiterin des Elternkreises Angela Hallbauer, Sonderpädagogin, greift jeweils einzelne UK-Themen auf und vertieft sie.

Wenn Sie sich für den Kreis interessieren, können Sie jederzeit dazukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Elternkreis durch Spenden finanziert wird.

Themenschwerpunkt: Von B wie BIGmack bis T wie Talker - Elektronische Kommunikationshilfen im Alltag

Wir freuen uns sehr darüber, wenn Sie eigenes Material mitbringen und im Eltern­kreis vorstellen.

Bitte melden Sie sich bis zum 21.09.2010 unter Tel. 0431 58 98 18 an.

01. Sep

Lesung: “Wir sind weit miteinander gegangen…” am 23. September 2010 in Neumünster

logo_paranus_verlaglogo_europ._akademie_fuer_inklusionlogo_elly_heuss_knapp_schule_nmsladen ein:

„Wir sind weit miteinander gegangen …“

Sibylle Prins und Renate Schernus – Eine Psychiatrie-Erfahrene und eine Psychotherapeutin im Gespräch mit Fritz Bremer

Die Lesung findet am 23. September 2010 um 17.00 Uhr im Regionalen Berufsbildungszentrum Neumünster Elly-Heuss-Knapp-Schule statt, Außenstelle Bachstr. 32 in 24534 Neumünster. Eintritt: 2,- Euro

Im Anschluß an die Lesung sind Fragen und Gespräche sehr erwünscht.

Nähere Informationen zur Lesung finden Sie hier: Lesung_Prins_und_Schernus (pdf, 745 KB)

31. Aug

Veranstaltungstipp: “Der Norden macht mobil” am 25.09.2010 in Flensburg

mobi-cup-nord-logoGeschrieben von Karin Ullmann

Der Health Media e.V. veranstaltet und richtet zusammen mit dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig-Holstein e.V. und dem SV Adelby am 25.09.2010 den 1. “MOBI-CUP NORD” in Flensburg aus.

Nicht nur die ganztägigen Rollstuhlbasketball-Turniere (Ü 40 und U 20) sollen viele Teilnehmer und Zuschauer in die Fördestadt locken, sondern auch besondere Vorführungen in den verschiedensten Disziplinen, wie zum Beispiel Rollstuhl-Fechten, -Selbstverteidigung, -Tennis oder -Rugby. Daneben gibt es noch die Möglichkeiten, Fußgänger-Tischtennis zu spielen, in Spezialrollstühlen Golf zu üben oder sich im Bogenschießen zu versuchen – dieses Angebot richtet sich ausdrücklich auch an blinde Menschen!

Weitere Informationen zum bunten und vielfältigen Programm finden Sie hier: www.der-norden-macht-mobil.de

30. Aug

Inklusion und Soziale Landwirtschaft

Am 23. August fand am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel in Zusammenarbeit der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und der Europäischen Akademie für Landschaftskultur e.V. (PETRARCA) eine Fachtagung über die Entwicklung und die Chancen der Sozialen Landwirtschaft in Deutschland und Europa statt. Das Inklusionsbüro war eingeladen, einen Vortrag über die UN-Behindertenrechtskonvention und deren mögliche Bedeutungen für den Bereich der Sozialen Landwirtschaft zu halten.

Die Soziale Landwirtschaft umfasst sowohl landwirtschaftliche und andere grüne Betriebe unter dem Dach von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) als auch gewerbliche landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien, die Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen oder sozial benachteiligte Menschen beschäftigen. In einem hohen Maße sind dies Betriebe, die ökologischen Landbau betreiben, da in diesen Betrieben im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft mehr Handarbeit anfällt und weniger Gefahrenquellen existieren.

Auch in Schleswig-Holstein bestehen viele Betriebe, die dem Bereich der Sozialen Landwirtschaft zuzuordnen sind. Entweder unter dem Dach von WfbM, als Lebens- und Arbeitsgemeinschaften oder in Form von gewerblichen Betrieben, die Mitarbeiter mit Beeinträchtigungen beschäftigen (z.B. auch im Rahmen von Außenarbeitsplätzen oder gemeindenahen Beschäftigungen).

Das besondere am Bereich der Sozialen Landwirtschaft ist, dass diese eigenen ethischen Grundsätzen folgt. Neben der angestrebten hohen Qualität der Erzeugnisse wird das “Wie” der Erzeugung in den Mittelpunkt gestellt. Mensch und Natur sollen nicht ausgebeutet werden, sondern Entwicklungschancen erhalten. Mit diesem Ansatz ist die Soziale Landwirtschaft auch sehr offen für die Leitorientierug der Inklusion. Somit kann sie interessierten Menschen mit Behinderung vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

Weitere Informationen zu dem Arbeitsgebiet der Sozialen Landwirtschaft bietet die Internetseite www.soziale-landwirtschaft.de.

27. Aug

Dokumentation des 15. Weltkongresses von Inclusion International 2010 online

Geschrieben von Karin Ullmann

Dieser Weltkongress machte seinem Namen alle Ehre: Mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderung aus mehr als 80 Ländern trafen sich im Juni in Berlin.

Unter dem Motto “Inklusion – Rechte werden Wirklichkeit” wurden an den 4 Tagen in Vollversammlungen und zahlreichen Workshops und Fokussitzungen eingehend Erfahrungen ausgetauscht, zum Beispiel über Wege und Stolpersteine bei der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Nun können Sie die Dokumentation inklusive vieler einzelner Vorträge des 15. Weltkongresses von Inclusion International einsehen: http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/ueber_uns/weltkongress-2010/dokumentation/16-06-2010/index.php

Auch das Projekt Inklusionsbüro der Lebenshilfe Schleswig-Holstein hat sich auf dem Weltkongress in Berlin vorgestellt. Die Präsentation finden Sie hier: http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/ueber_uns/weltkongress-2010/dokumentation/downloads/2010-06-19-Ullmann.pdf

26. Aug

WC für RollstuhlnutzerInnen, Damen und Lehrkräfte…

WC_fuer_Rollinutzer_Damen_LehrkräfteGeschrieben von Gerda Behrends

Im Urlaub übernachteten wir in einer Jugendherberge.

Dort gab es eine interessante Konstruktion: auf dem Flur befand sich die Toilette/Dusche für NutzerInnen eines Rollstuhles.

Ausgewiesen wurde diese durch ein Schild neben der Tür:

„Dusche/WC“ mit dem Rollisymbol.

An der Tür dieser – einzigen mit dem Rollstuhl nutzbaren – Toilette/Dusche prangte ein sehr viel größeres Schild mit der Aufschrift:

„Dusche/WC für Damen und Lehrkräfte“

Dies warf einige Fragen auf:

  • Ist die Dusche für alle Damen gedacht, also auch für diejenigen, die keine Lehrkräfte sind?
  • Ist die Dusche für alle Lehrkräfte gedacht, egal ob Damen oder nicht?
  • Sind Rollstuhlfahrerinnen auch Damen?
  • Müssen Rollstuhlfahrerinnen Lehrkräfte sein, um die Toilette benutzen zu dürfen?
  • Was, wenn ein Herr im Rollstuhl Lehrkraft ist?
  • Kurz und gut: Für wen ist diese Dusche eigentlich nicht gedacht????

Wie auch immer: Die Dusche wurde nach meinen Beobachtungen von Damen und Herren gleichermaßen benutzt. So hatte ich als Rollstuhlfahrerin (Dame, aber keine Lehrkraft) das Problem, dass gerade morgens ständig besetzt war und auch sonst der fensterlose Raum ständig nass und voller Dampf war -  besonders angenehm war der Besuch bei der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Hitze nicht. Vor allem die Alternativlosigkeit machte mich zeitweise verzweifelt.

Mein Vorschlag: wenn es für RollstuhlnutzerInnen in einem ganzen Haus nur eine einzige zugängliche Toilette gibt, dann sollte die doch wirklich auch diesem Personenkreis vorbehalten bleiben. Und vielleicht sollte auch über eine weitere Duschmöglichkeit nachgedacht werden…

25. Aug

“Geselliger Nachmittag für Ältere” am 31. August 2010 in Neumünster

Geschrieben von Wiebke Schneede

Die Brücke Schleswig-Holstein in Neumünster lädt im Rahmen des Inklusionsprojektes erneut zu einem geselligen Nachmittag für Ältere ein:

Am Dienstag, den 31. August 2010, um 14.30 Uhr im Café Bohne, Schützenstraße 38 in 24534 Neumünster

Wir wollen heute in geselliger Runde bekannte Volkslieder singen. Zuhörer sind ebenfalls willkommen. Für eine instrumentale Begleitung ist gesorgt.

Wir freuen uns auf eine fröhliche und sangesfreudige Runde!

Kaffee und Kuchen werden wieder zu kleinen Preisen angeboten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Information unter Tel. (04321)7 07 97 10 (Wiebke Schneede)

24. Aug

3. Ausgabe 2010 von “Teilhabe – Die Fachzeitschrift der Lebenshilfe” erschienen

Geschrieben von Karin Ullmann

“Teilhabe” ist die Fachzeitschrift der Lebenshilfe. Sie erscheint vier Mal im Jahr und greift aktuelle Themen aus ‘Wissenschaft und Forschung’ und ‘Praxis und Management’ auf.

In der aktuellen Ausgabe vom August 2010 geht es u. a. um die Themen “Schwere Behinderung”, “Übergang Förderschule – Beruf”, “Menschen mit Behinderung im Alter” und “Schulbegleitung”.

Die Fachzeitschrift wurde bereits 1961 begründet und nannte sich Anfang 2009 von “Geistige Behinderung” in “Teilhabe” um. Beziehen können Sie die Zeitschrift über www.lebenshilfe.de

23. Aug

Buchtipp: “Mehr vom Leben. Frauen und Männer mit Behinderung erzählen”

Geschrieben von Karin Ullmann

“Mehr vom Leben” ist eine Sammlung von autobiographischen Erzählungen, die von Menschen mit Behinderung anlässlich des Schreibwettbewerbs “Männer sind anders – Frauen auch” eingesandt wurden. Der Schreibwettbewerb war vom bvkm – Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und der Aktion Mensch ausgeschrieben worden. Aus den über 300 eingeschickten Texten wurden nun 80 Geschichten für das Buch “Mehr vom Leben. Frauen und Männer mit Behinderung erzählen” ausgewählt und von Julia Fischer, Anne Ott und Fabian Schwarz herausgegeben.

Die ausgewählten Autorinnen und Autoren berichten aus ihrem Leben – über ihre Erfahrungen, ihr Aufwachsen, ihre Entwicklung, ihren Alltag und ihren Umgang mit Vorurteilen. Dabei fällt zuallererst auf, dass die Probleme und die Wünsche von Menschen mit Behinderung sich nicht wesentlich von denen von Menschen ohne Behinderung unterscheiden. Die Themen sind die gleichen: Schule, Pubertät, erste Liebe, Freizeit, Ausbildung, Arbeit, Partnersuche, Partnerschaft usw. Allerdings müssen Menschen mit Behinderung häufig hartnäckiger und sturer sein, um sich durchzusetzen und ihre Ziele zu erreichen. Mit großem Erfolg: Viele schaffen es, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen und zu zeigen, dass sie gar nicht so “anders” sind als Menschen ohne Behinderung.

Das Buch kann hier bestellt werden: http://www.balance-verlag.de/Buecher/neuerscheinungen/book/056.html

20. Aug

Fachtag: “Von Anfang an dabei! – Frauenrechte in Aktionsplänen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention”

Logo Weibernetz e. V.Weibernetz e. V. – Projekt: Politische Interessenvertretung behinderter Frauen veranstaltet am 06. September 2010 einen Fachtag zum Thema “Von Anfang an dabei! – Frauenrechte in Aktionsplänen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention” in Kassel.

Aus der Ausschreibung:

“Gemäß Artikel 6 der Behindertenrechtskonvention (BRK) und weiterer Artikel müssen konkrete Maßnahmen zur Beseitigung der mehrfachen Diskriminierung behinderter Frauen getroffen werden. Diese werden jedoch nicht „vom Himmel fallen“. Sie müssen eingefordert werden und ihren Platz z.B. in Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention finden – sowohl auf Bundesebene, als auch in landesweiten, kommunalen oder verbandsinternen Aktionsplänen.

In diesem Fachtag sollen Anforderungen an Aktionspläne geklärt und (mögliche) frauenspezifische Inhalte von Aktionsplänen beleuchtet werden. Im zweiten Teil des Fachtags geht es um die konkrete Einmischung bei der Erarbeitung von Umsetzungsplänen. Hier gehen wir der Frage nach: Wie kann jede Frau als Interessenvertreterin frauenspezifische Maßnahmen in Gremien und Gesprächen „verhandeln“? Zwar sind Menschenrechte nicht verhandelbar. Aber wir alle wissen, dass bei der Umsetzung sehr wohl diskutiert und „verhandelt“ werden muss, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt angegangen werden.

Der Fachtag richtet sich an Multiplikatorinnen, behinderte Expertinnen, Gleichstellungsbeauftragte, Behindertenbeauftragte.”

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.weibernetz.de/

18. Aug

Neuer Veranstaltungskalender der Lebenshilfe Schleswig-Holstein erschienen

Geschrieben von Karin Ullmann

Pünktlich vor Ende der Sommerpause präsentiert die Lebenshilfe Schleswig-Holstein ihren neuen Veranstaltungs- kalender für das zweite Halbjahr 2010. Die Lebenshilfe bietet Veranstaltungen und Fortbildungen für Menschen mit Behinderung, Familien, Eltern, Angehörige und andere interessierte Personen an.

Hinweisen möchten wir besonders auf den Aufbau-Workshop zum Konzept “Leichte Sprache“ (für fortgeschrittene Anwender) am 10. November 2010, 10 bis 16.30 Uhr in Kiel und die Fortbildung “Persönliche Zukunftsplanung – auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben” am 27.- 28.Oktober 2010, 10 bis 16.30 Uhr in Kiel.

Den vollständigen Kalender finden Sie hier: Kalender 2. Hbj. 2010 (PDF, 300 KB)

17. Aug

“Einfach teilhaben” – Neues Webportal des BMAS

Unter der Internetadresse “einfach-teilhaben.de” hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein neues Portal für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige, Verwaltungen und Unternehmen geschaffen. Dort sollen wichtige Informationen und Services rund um das Thema Behinderung gebündelt an einer Stelle barrierefrei zur Verfügung gestellt werden.

So werden verschiedenste Unterstützungsleistungen in allen Lebensbereichen dargestellt, von der Frühförderung, über Kita, Schule, Ausbildung und Arbeitsleben bis zu Wohnen und Freizeit. Weiterhin wird über aktuelle politische Aktiviäten berichtet, wie über die Entwicklung eines Aktionsplans der Bundesregierung für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Internetseite ist sowohl in schwerer als auch leichter Sprache verfügbar. Ferner gibt es für sehbehinderte Menschen optimierte Seiten.

16. Aug

“Finnischer Tango” im Open Air Kino in Neumünster

OPEN AIR KINO

am Freitag den 3.September 2010

Einlass ab 19.30/ Beginn 20.30 Uhr

Eintritt frei

Grillwurst und Getränke zum Selbstkostenpreis

Innenhof  – Brücke Neumünster – Großflecken 41 – 24534 Neumünster

Gezeigt wird der Film “FINNISCHER TANGO”

Alex hat keine Freundin, keine netten Eltern und keinen Bausparvertrag. Dafür hat er den Finnischen Tango. Sein Akkordeon ist ihm wichtiger als seine Kumpels, mit denen er erfolglos durch Deutschland tourt – bis sich einer der beiden das Leben nimmt und der andere Band und Freundschaft aufkündigt. Alex steht plötzlich allein da.

Auf der Flucht vor Schulden und Einsamkeit erfährt er von einer Behindertentheatergruppe, die noch einen Mitspieler sucht. Kurzerhand erfindet sich Alex eine Behinderung, ein Rollstuhlfahrer wird um den Behinderten-Ausweis erleichtert und Alex kann in das Wohnprojekt der Theaterleute einziehen. Doch von den Freundschaftsangeboten und der Liebenswürdigkeit der Behinderten herausgefordert, muss Alex sein Verhältnis zu Gemeinschaft und Verantwortung neu definieren…

Buket Alakus (»Eine andere Liga«) gelang eine temporeiche, unverblümte und sinnliche Komödie, die den Zuschauer in eine Welt der Freundschaft eintauchen lässt. Voll sanfter Melancholie und entwaffnendem Wortwitz entstand eine ungewöhnliche Geschichte über Vertrauen und Zusammenhalt.

Veranstalter und Kontakt:

Brücke Neumünster gGmbH – M. Grüneberg – Tel.:04321-2698672

Projekt „Netzwerk MitMensch“ – lvkm-sh. – K. Andresen –  Tel.: 04321-988816

Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat: plakat_film (PDF, 94 KB)

13. Aug

Europa InTakt.2010: Musik, Kulturarbeit und Menschen mit Behinderung

Geschrieben von Karin Ullmann

Bunte Vielfalt bietet eine mehrtägige Veranstaltung im Oktober in Dortmund.
Die Veranstaltung ”Europa InTakt.2010″ findet vom 06. – 10. Oktober unter dem Motto “Kulturarbeit und Menschen mit Behinderung – Musik – Stille – Klang – Bewegung” statt. Auf dem Programm stehen diverse Konzerte und Workshops sowie ein Kongress und eine Ausstellung. “Europa InTakt.2010″ ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Ein erklärtes Ziel von “RUHR.2010″ ist die Teilhabe möglichst vieler Menschen am kulturellen Angebot. Bei “Europa InTakt.2010″ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung aus ganz Europa zusammen an musikalisch-künstlerischen Themen. Sie führen gemeinsame Workshops durch und treten gemeinsam in Konzerten auf. Abgerundet wird das Projekt durch den parallel stattfindenden Kongress “Europa InTakt.2010: Musik, Kulturarbeit und Menschen mit Behinderung”, der die Entwicklung der kulturellen Szene der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung genauer beleuchtet.

Hier finden Sie nähere Informationen sowie die Anmeldung zu den Workshops und zum Kongress: www.zfw.uni-dortmund.de/landingpages/kongresse.html

Hier finden Sie die offizielle Ausschreibung der Veranstaltung mit detailliertem Programm: www.zfw.uni-dortmund.de/kongresse/TUDo_EuropaInTakt_de.pdf

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