10. Mrz

Inklusive Umsteiger – Brücke Schleswig-Holstein eröffnet Radstation am Kieler Hauptbahnhof

Inklusive UmsteigerQuelle: sozial Nr. 1 Feb./März 2010 – Die Mitgliederzeitschrift des Paritätischen Schleswig-Holstein

Parken, leihen, reparieren – Service rund ums Fahrrad bietet die Station “Umsteiger” am Kieler Hauptbahnhof, die Anfang Januar ihre Tore öffnete. Betrieben wird sie von der Brücke Schleswig-Holstein. 16 Menschen, davon rund die Hälfte mit psychischen Krankheiten, finden hier Arbeit. Dass die Stadt ein Inklusionsprojekt mitten im Zentrum ansiedelt, freut Jürgen Bischoff, Regionalleiter der Brücke Schleswig-Holstein: “Das steht der Landeshauptstadt gut zu Gesicht.”

Das “Umsteiger”-Team versteht sich als Dienstleister: In der Station können Fahrräder im eigenen Parkhaus mit seinen 622 Plätzen untergestellt werden. Für Pendler, die ihren Drahtesel täglich abgeben, gibt es Pauschalpreise, sogar ein fester Platz kann ganzjährig gemietet werden. Auf Regenkleidung, Helm und Radtaschen warten abschließbare Boxen. Dazu kommen eine Reparaturwerkstatt sowie ein Leihräder-Dienst. Weiterlesen »

09. Mrz

Der Verein Rückenwind – Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Kreis Ostholstein e. V. lädt Mitglieder und Interessierte zur Informationsveranstaltung ein

Logo LVKM SHGeschrieben von Angelika Köster-Krohn

Termin: Montag, 29. März 2010 um 19.30 Uhr
Thema: Erben und Vererben – Testamente von Eltern zugunsten ihrer behinderten Kinder
Referentin: Rechtsanwältin Christiane Hasenberg
Ort: Kastanienhof, Kremsdorfer Weg 51, 23758 Oldenburg

Die Erstellung eines Testamentes bereitet vielen Menschen große Schwierigkeiten. Dies gilt besonders dann, wenn das Erbe für einen Menschen mit Behinderung geregelt werden soll, der jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen ist.

Frau Hasenberg wird anschaulich Problemfelder im Zusammenhang mit Testament und Erbrecht beleuchten. Darüber hinaus wird ausreichend Zeit sein, Fragen aus dem Publikum zu beantworten.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 26.03.2010 unter Tel. 0431 58 98 18 an.

08. Mrz

Weltfrauentag 2010: “Gleiche Rechte, gleiche Chancen: Fortschritt für alle”

Frau (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Der heutige Weltfrauentag (auch: Internationaler Frauentag oder Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden) steht dieses Jahr unter dem Motto “Gleiche Rechte, gleiche Chancen: Fortschritt für alle”. Er erinnert zugleich an die vierte UN-Weltfrauenkonferenz, die vor 15 Jahren 1995 in Peking stattfand, und deren Ergebnisse, die damals in der “Erklärung von Peking” und einer “Aktionsplattform” festgehalten wurden.

In der Pekinger Erklärung verpflichteten sich die unterzeichnenden Staaten 1995 insbesondere, den umfassenden politischen Rahmen dafür zu schaffen, die übergreifenden Ziele “Gleichheit, Entwicklung und Frieden” überall auf der Welt für Frauen umsetzen zu können. Dabei konzentrieren sie sich auf 12 ausgesuchte Schwerpunkte: Armut, Bildung, Gesundheit, Gewalt gegen Frauen, bewaffnete Konflikte, Wirtschaft, Macht- und Entscheidungspositionen, institutionelle Mechanismen, Menschenrechte, Medien, Umwelt und Mädchen.

Seit der Konferenz von Peking wurden Fortschritte in einer Reihe von Bereichen erzielt, besonders im Bereich der Bildung. Aber obwohl Gesetzgeber und Politik inzwischen sensibler auf frauenspezifische Belange reagieren, bleiben die Fortschritte insgesamt uneinheitlich. Es gibt große Unterschiede zwischen Regionen und insbesondere zwischen Ländern. Neben dem Standortfaktor bzw. Lebensraum spielen immer noch Faktoren wie wirtschaftlicher Status, ethnische Zugehörigkeit, Alter und Behinderung eine Rolle bei der Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Weiterlesen »

05. Mrz

Brückenkonzert 2010 – das besondere Konzert in der Alten Petrus-Kirche am 27. März in Kiel

Brückenkonzert 2010Geschrieben von Myoungsion Lee

Brückenkonzert
Das besondere Konzert – auch für Menschen mit Behinderungen

Cross-Chamber-Orchestra
27. März 2010, 16 Uhr
Petruskirche, Kiel-Wik

Koreaner sind auf den Bühnen der Landeshauptstadt nicht eben selten zu sehen und zu hören. Das zeigt schon ein Blick auf das aktuelle Ensemble der Kieler Oper. Und doch sind die Konzerte des Cross Chamber Orchestra, das am 27. März zum dritten Mal nach 2007 und 2008 in der Petruskirche gastiert, etwas Besonderes.

Das Kammerorchester besteht überwiegend aus jungen Instrumentalisten, die zum Musikstudium aus Korea nach Deutschland gekommen sind. Mittlerweile haben viele von ihnen feste Engagements in ganz Europa. Die Musiker wissen ihre professionelle Ausbildung im Land von Bach, Beethoven und Brahms zu schätzen und möchten mit den gemeinsamen Konzerten ihren Dank ausdrücken und einen (inter-)kulturellen Beitrag in der deutschen Gesellschaft leisten. Deshalb verzichten die Orchestermitglieder bei ihren Auftritten auch auf eine Gage. Weiterlesen »

04. Mrz

Veranstaltungsreihe: “Das Persönliche Budget – ein Zuwachs an Selbstbestimmung” am 25.03.2010 in Schleswig

Logo LVKM SHGeschrieben von Angelika Köster-Krohn

Termin: Donnerstag, 25.03.2010, 19.30 Uhr
Ort: Kreishaus, Kay-Nebel-Saal, Flensburger Str. 7, 24837 Schleswig
Veranstalter: lvkm-sh.

Seit dem 01.01.2008 hat jeder Mensch mit Behinderung das Recht auf Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets.
Ziel des Persönlichen Budgets ist es, dem Menschen mit Behinderung mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Mit dem Persönlichen Budget erhält der behinderte Mensch statt einer Sachleistung einen Geldbetrag, mit dem er sich die Unterstützung, die er benötigt, selber einkaufen kann.

An das Persönliche Budget sind hohe Erwartungen geknüpft. Noch wird es allerdings von Menschen mit Behinderung eher verhalten angenommen.

Was sich genauer hinter dieser neuen Leistungsform verbirgt, wollen wir Ihnen auf unserer Informationsveranstaltung zusammen mit dem Fachdienst Besondere Soziale Leistungen – Eingliederungshilfe des Kreises Schleswig-Flensburg vorstellen.

03. Mrz

Teilnahme der Brücke Neumünster und der Brücke Schleswig-Holstein an der Ehrenamtsmesse 2010 in Neumünster

Ehrenamtsmesse in NeumünsterGeschrieben von Michael Grüneberg

Die Brücke Neumünster und die Brücke Schleswig-Holstein waren auch diesmal wieder mit Informationsständen bei der 3. Ehrenamtsmesse in Neumünster vertreten. Die Ehrenamtsmesse in der Stadthalle verzeichnete in diesem Jahr einen Rekordbesuch. 75 Vereine, Verbände und Initiativen präsentierten sich unter dem Motto „Ehrenamt bewegt“ und demonstrierten die abwechselungsreiche Vielfalt des Ehrenamtes und warben für neue Mitstreiter/innen.

An den Ständen der beiden Brücken waren vor allem psychiatrieerfahrene Menschen und Angehörige aktiv. Im Rahmen des Inklusionsprojektes „Gemeinsam für Einander“ präsentierten die beiden Brücken die schon praktizierte ehrenamtliche Arbeit bzw.versuchten, interessierte Bürgerinnen und Bürger für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu gewinnen. Weiterlesen »

02. Mrz

Perspektivwechsel: “Sehen Sie Engagement … mal von der anderen Seite.”

Logo Lebenshilfe BundesvereinigungGeschrieben von Karin Ullmann

Lebenshilfe Bundesvereinigung und die Gesellschafter-Initiative geben Wechselbild-Karten zum Thema Freiwilligen-Engagement heraus

Was viele (noch) nicht wissen: Freiwilliges Engagement ist keine Einbahnstraße. Menschen mit Behinderungen sind nicht nur Empfänger ehrenamtlicher Arbeit und Unterstützung - sie selbst setzen sich auch aktiv für andere Menschen ein. Für junge Menschen, für ältere Menschen, in Vereinen, in Verbänden und in anderen sozialen Einrichtungen und Diensten.

Das Recht von Menschen mit Behinderung auf selbstverständliche und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft umfasst alle Bereiche des Alltags. Sich ehrenamtlich zu engagieren ist ein Bürgerrecht, das von jedem Bürger dieser Gesellschaft wahrgenommen werden kann. Viele Menschen mit Behinderung machen bereits von diesem Recht Gebrauch – auch wenn diese Tatsache noch relativ unbekannt ist. Andere Menschen mit Behinderung haben Interesse, ehrenamtlich mitzuarbeiten, finden aber nicht immer geeignete Möglichkeiten und Bedingungen vor. Weiterlesen »

01. Mrz

GucKst du? – Online-Befragung über den Gebärdenwortschatz von Kindern mit Down-Syndrom

Familie mit Kindern (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Silvio Wagner

Schon wieder so ein endloser, öder Elternfragebogen?

Nein, dieser Fragebogen hat Pfiff und lässt sich schnell und bequem online ausfüllen; und ganz nebenbei: Sie sind das wichtigste Zahnrad, ohne das nichts läuft!

Sehr geehrte Eltern,

aus diesem Grund möchte ich Sie ganz herzlich bitten, an einer Elternbefragung teilzunehmen, die ich Ihnen im Folgenden gerne etwas näher vorstellen möchte.

Wer wird gesucht?

  • Sie haben eine Tochter oder einen Sohn mit Down-Syndrom?
  • Ihr Kind wurde noch nicht eingeschult?
  • Und Sie nutzen die Gebärden aus GuK, dem Konzept der Gebärdenunterstützten Kommunikation von Etta Wilken?

Dann bin ich bei Ihnen genau an der richtigen Adresse! Weiterlesen »

26. Feb

05. Mai 2010: “Inklusion – Dabei sein! Von Anfang an.”

Aktion der Initiative "Alle inklusive" in Kiel am 05. Mai 2009 (Foto: Wittig-Koppe)Geschrieben von Karin Ullmann

so lautet das Motto der Aktion Mensch zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 1998 ist der 05. Mai auf Initiative der “Aktion Grundgesetz” zu einer festen Einrichtung in Deutschland geworden. Die “Aktion Grundgesetz” hatte sich 1997 gebildet, um für die aktive Umsetzung des 1994 in das Grundgesetz aufgenommene Gebot “Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden” zu kämpfen. Seit 2007 ist die “Aktion Grundgesetz” nun Teil des Aktion Mensch-Projektes “dieGesellschafter.de“.

Bereits seit einigen Jahren steht der Protesttag am 05. Mai unter der Leitidee der Inklusion – verstärkt noch einmal durch das Inkrafttreten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland am 26. März 2009. Unter dem Motto “Inklusion – Dabei sein! Von Anfang an.” soll auch dieses Jahr wieder bundesweit in Aktionen und Veranstaltungen auf das Recht von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht werden, überall von Anfang an dabei sein zu können. Denn Inklusion bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft von Beginn an – für jeden Menschen. Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung soll das Bewusstsein für den Begriff und die Inhalte von Inklusion schärfen und stärken.

Die Aktion Mensch fördert deshalb Aktionen und Projekte zum 05. Mai – durch gezielt einsetzbare Aktionsmittel und Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit sowie durch finanzielle Unterstützung. Machen Sie mit!

Nähere Informationen zum Aktionstag finden Sie hier: www.diegesellschafter.de/aktion/5mai/index.php
Aktionsmittel können Sie hier beantragen: www.diegesellschafter.de/aktion/5mai/aktionsmittel.php 
Näheres zum Förderprogramm finden Sie hier: www.diegesellschafter.de/aktion/5mai/foerderprogramm.php

25. Feb

Veranstaltungsreihe: Mehr Selbstbestimmung und Inklusion für Menschen mit schweren Behinderungen!

Logo LVKM SHGeschrieben von Angelika Köster-Krohn

Selbstbestimmte Assistenz – das ArbeitgeberInnenmodell

Der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e.V. (LVKM SH) setzt sich verstärkt dafür ein, das Modell der Selbstbestimmten Assistenz in Schleswig-Holstein umzusetzen.

Bei diesem Modell treten die Menschen mit Behinderung als Arbeitgeber auf: Sie stellen ihre Assistenten selbst ein, leiten sie an und verwalten auch ihren kleinen Assistenzbetrieb selbst. Die Kosten für dieses Modell übernimmt das Sozialamt oder andere Kostenträger.

Der Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Schleswig-Holstein e.V. begleitet Menschen mit Behinderung, die das Assistenzmodell für sich in Anspruch nehmen wollen. Um Menschen, die diesen Weg der Betreuung wählen möchten, zu unterstützen, richtete der Landesverband einen Arbeitskreis ein. Er dient der Klärung aller im Zusammenhang mit dem Assistenzmodell entstehenden Fragen, der Formulierung von Anträgen auf Kostenübernahme, der Begleitung in Widerspruchsverfahren, dem Vertrautmachen mit der Rolle als Arbeitgeber usw.. Hier findet ein reger Erfahrungsaustausch untereinander statt. Weiterlesen »

24. Feb

“Klanggeschichten-Geschichtenklang 2009″: Projekt war ein voller Erfolg

Logo musiculumGeschrieben von Karin Ullmann

Als Teil der Initiative “Alle inklusive” führte das musiculum letztes Jahr mit Förderung des Sozialministeriums Schleswig-Holstein das Inklusions-Projekt “Klanggeschichten – Geschichtenklang” durch. Das musiculum mit Sitz in Kiel ist eine Lern- und Experimentierwerkstatt für Kinder und Jugendliche, in der Musik und Instrumente im Mittelpunkt stehen.  

Im Rahmen des Inklusionsprojektes waren Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen eingeladen, gemeinsam unter professioneller Anleitung Geschichten zu erleben, sich zusammen zu bewegen und gemeinsam zu musizieren. Das Konzept kam gut an, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert, und ganz nebenbei wurden Berührungsängste und Barrieren abgebaut und das Verständnis füreinander gestärkt.

Lesen Sie hier den Projektabschlussbericht Klanggeschichten-Geschichtenklang 2009 (PDF, 186 KB)

Hier finden Sie nähere Informationen zum musiculum: www.musiculum.de

23. Feb

Trialog-Seminarreihe der Brücken auch an der Volkshochschule in Neumünster

Brücke Schleswig-Holstein gGmbH LogoLogo der Brücke Neumünster gGmbH Trialog – eine Seminarreihe, die gemeinsam von der Brücke Neumünster Schleswig-Holstein, der DRK-Tagesklinik und der vhs Neumünster veranstaltet wird. Die Seminare werden trialogisch gestaltet, d. h. Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und Professionelle bringen jeweils ihre Sichtweisen und Erfahrungen in die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen ein.

Neben der Veranstaltungsreihe “Trialogisches Seminar Neumünster” (siehe Bericht vom 18.02.2010), die jeden ersten Dienstag im Monat stattfindet, gibt es auch eine trialogische Seminarreihe, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule in Neumünster stattfindet. In zwei ersten geplanten Veranstaltungen stehen die Themen “Komasaufen” und “Ausdrucksformen von Depressionen in verschiedenen Kulturen” im Mittelpunkt.

Hier finden Sie nähere Informationen zu den Veranstaltungen: Trialog Neumünster mit vhs (PDF, 31 KB)

22. Feb

Wohnprojekt Lindenhain in Kaltenkirchen: Zweites Wohnhaus wurde bezogen

Logo Wohnprojekt Lindenhain in KaltenkirchenGeschrieben von Gerda Behrends

Anfang 2010 wurde das zweite Haus des inklusiven Wohnprojektes „Lindenhain“ in Kaltenkirchen bezogen. Dieses Projekt der Lebenshilfe Kaltenkirchen und des Architektenbüros / Bauunternehmens Böttcher wird vom Innenministerium Schleswig-Holstein gefördert und vom Projekt Inklusionsbüro des Landesverbandes Lebenshilfe Schleswig-Holstein im Rahmen einer Wirkungsprüfung begleitet. Es besteht aus drei Wohnhäusern mit insgesamt 60 Wohnungen. Es gibt Wohnungen mit 2, 3 oder 4 Zimmern. Alle sind barrierefrei, 8 Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Hier können - und sollen - ganz unterschiedliche Menschen wohnen: Menschen mit und ohne Behinderung, alte und junge Menschen, Familien, Paare und Einzelpersonen.

Im ersten Haus haben sich die Mieter, die vor etwa einem Jahr dort einzogen, bereits gut eingelebt. Es gab die ersten Mieterversammlungen, die Menschen lernen sich kennen, und die Nachbarschaft wächst zusammen

Im neu bezogenen Haus 2 sind nun auch alle Wohnungen belegt, bis auf zwei, die ab März vermietet sind. Wie schon bei dem ersten Haus wurde auch bei diesem Haus großer Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Mieter gelegt. Es wohnen ganz verschiedene Menschen hier: Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen aller Altersgruppen, Menschen unterschiedlicher Herkunft. Weiterlesen »

20. Feb

Heutiger “Welttag der Sozialen Gerechtigkeit” soll die Ziele des “Weltgipfels für Soziale Entwicklung” fördern

Menschen (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Bereits im März 1995 fand in Kopenhagen der “Weltgipfel für Soziale Entwicklung” statt. Damals verabschiedeten die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die sogenannte “Kopenhagener Erklärung” und ein Aktionsprogramm. Der Weltgipfel erkannte an, dass soziale Entwicklung auf sozialer Gerechtigkeit, Solidarität, Harmonie und Gleichheit beruhe – in und zwischen den einzelnen Ländern. Soziale Gerechtigkeit und soziale Gleichheit seien die fundamentalen Werte aller Gesellschaften.

In 10 Verpflichtungen haben die Staats- und Regierungschefs ihre Ziele definiert, zum Beispiel die Armut in der Welt zu beseitigen, Vollbeschäftigung zu erreichen, die soziale Integration und die uneingeschränkte Achtung der Menschenwürde zu fördern und einen allgemeinen und gerechten Zugang zu einer guten Bildung zu verwirklichen. Diese Ziele gelten ausdrücklich für alle Menschen in allen Gesellschaften. Die Staaten wollen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene “besondere Anstrengungen unternehmen [...], um Ungleichheiten im Hinblick auf soziale Verhältnisse zu beheben, ohne Unterschied nach Rasse, nationaler Herkunft, Geschlecht, Alter oder Behinderung”.

Der heutige “Welttag der Sozialen Gerechtigkeit”, der 2009 zum ersten Mal begangen wurde, soll zu einer weiteren Verstärkung der Anstrengungen der Internationalen Gemeinschaft führen, soziale Gerechtigkeit umzusetzen – überall und für alle.

Hier finden Sie die “Kopenhagener Erklärung” und das Aktionsprogramm: www.un.org/Depts/german/wirtsozentw/socsum/socsum2.htm

19. Feb

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen als Herausforderung für das ärztliche Handeln und das Gesundheitswesen

Ärztin (© Mensch Zuerst)Geschrieben von Karin Ullmann

Zentrale Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer gibt Stellungnahme ab

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft – in allen Bereichen. Zu einigen Bereichen, die in den einzelnen Artikeln der Konvention beschrieben sind, gibt es bereits zahlreiche Veröffentlichungen und Positionspapiere, die Vorschläge zur Umsetzung der geforderten Rechte machen, zum Beispiel zu den Themen Beschäftigung, Zugänglichkeit oder Bildung.

Die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer hat nun eine Stellungnahme zum Themenbereich Gesundheit herausgegeben. In dem vierseitigen Dokument werden nicht nur die Leitprinzipien und -begriffe der UN-Konvention aufgegriffen, sondern auch die sich ergebenden Anforderungen an das Gesundheitswesen und die Arzt-Patienten-Beziehung näher beleuchtet. Die Zentrale Ethikkommision möchte mit der Stellungnahme Diskussionen und konkrete Umsetzungen der in der UN-Behindertenrechtskonvention festgelegten Rechte für Menschen mit Behinderungen fördern.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission zur UN-Behindertenrechtskonvention (PDF, 264 KB)

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