17. Mai

UK – inklusive: Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation

Geschrieben von Angelika Köster-Krohn

Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Viele Menschen sind aufgrund einer Behinderung davon ausgeschlossen. Sie brauchen Unterstützung, um trotzdem teilhaben zu können. Unterstützte Kommunikation hat das Ziel, Menschen, die nicht oder nur mit großen Einschränkungen sprechen können, die Verständigung mit anderen Personen zu erleichtern. Unterstützte Kommunikation soll Sprache ersetzen. Dazu stehen entsprechende Hilfsmittel, Techniken und Kommunikationsstrategien zur Verfügung.

Einladung zum „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“

Im „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ treffen sich Eltern von nicht sprechenden Kindern, um ihre Erfahrungen mit UK untereinander auszutauschen. Die Leiterin des Elternkreises Angela Hallbauer ist Sonderpädagogin und Fachfrau im Bereich UK. Bei jedem Treffen steht immer ein Thema im Mittelpunkt. Der Elternkreis ist eine lockere Runde, in der viel Platz für Austausch und Fragen sind.

Wenn Sie sich für den Kreis interessieren, können Sie jederzeit dazukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Elternkreis durch Spenden finanziert wird.

 

Zum nächsten Treffen laden wir Sie herzlich ein in die Beratungsstelle des lvkm-sh in der Boninstr. 3-7, 24114 Kiel 

am Montag, 11.06.2012
19.30 – 21.30 Uhr
Thema: Das Internet spielerisch nutzen

Wir freuen uns sehr darüber, wenn Sie eigenes Material mitbringen und im Eltern­kreis vorstellen.

Bitte melden Sie sich bis zum 08.06.2012 unter Tel. Nr. 0431 90 88 99 10 an.

 

 

16. Mai

9. Landmarkt am 26. Mai 2012 auf dem Arche-Hof Domäne Kneese

am Pfingstsamstag den 26. Mai 2012
findet auf dem Arche-Hof in Kneese von
10:00 bis 17:00 Uhr der 9. Landmarkt statt.

Ein buntes Programm mit viel Spaß und Erlebnissen erwartet Sie.

  • Open-Air-Gottesdienst um 10:30 Uhr in unserer Baumkirche “Jodokus”
  • Traditionelles Handwerk auf unserem “Marktplatz”
  • Ausstellung der Landmarkt-Wettbewerbsbeiträge “Landwirtschaftliche Geräte – gestern, heute, morgen” und Prämierung der schönsten Phantasie-Geräte um 16:30 Uhr.
  • Live-Musik den ganzen Tag
  • Kleinkunst auf dem Hof mit einem Puppenspieler und Drachen
  • außerdem Mitmach-Angebote für groß und klein, Kutschfahrten, kulinarische Genüsse – vom Lebenshilfewerk alles BIO sowie Blumen, Handwerkskunst, Esel, Schafe, Pferde, Ziegen, Schweine…..und hoffentlich strahlender Sonnenschein!

Erlebniseinkauf Kneese
Bergedorfer Straße 75, 21502 Geesthacht
Telefon 04152-74088 / Fax 04152-76406
E-Mail: info@kneese-erlebniseinkauf.de
Internet: www.kneese-erlebniseinkauf.de

11. Mai

R4H – Das Sprachrohr für Menschen mit Handicap.

Unser Motto:
Nur wer abseits eingefahrener Wege geht, hinterlässt bleibende Spuren

Unser Ziel: Mehr Verständnis und Solidarität zwischen Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen

Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen
Health Media – ein Verein mit und für Menschen mit Handicaps geht neue Wege

Wie kam es zur Entstehung von R4H?
Ende 2002 stellte ein blinder Mitarbeiter des Teams die Frage, warum diese aktuellen Informationen nicht auch den blinden Interessenten mit Hilfe eines Radios zur Verfügung gestellt werden könnten.

Wir über uns
Radio4Handicaps – Deutschlands erster Internet-Radiosender mit Gesundheitsthemen und täglichen Informationen und Nachrichten für Menschen mit Handicaps.

http://www.health-media-ev.de/

http://www.r4h.de/

10. Mai

„Sozialraum und Inklusion“

Am 13.06.2012 findet im Kiek in (Neumünster) der nächste Workshop der Reihe „Sozialraum und Inklusion“, die bisher über 400 Besucher aus ganz Schleswig-Holstein anzog und sich zum Ziel gesetzt hat, zu verdeutlichen, dass sich das Thema der Inklusion nicht nur auf Menschen mit Behinderungen bezieht, sondern auf alle Bürger, besonders aber auf diejenigen, die von gesellschaftlichem Ausschluss bedroht sind, wie Arbeitssuchende und Menschen in prekären Lebens- und Arbeitssituationen.

Die Themen des Workshop lauten: Das neue Prekariat: Wie kann aus der Verwaltung neuer Armut der Wandel hin zur aktiven Teilgabe und Inklusion von Arbeitssuchenden gelingen? Welche sinnvollen Maßnahmen gibt es? Welche gesellschaftlichen Gruppen rücken durch den demografischen Wandel als potentielle Arbeitskräfte mehr in den Mittelpunkt? Wie gehen die Arbeitssuchenden mit ihrer Situation um?

Die wissenschaftliche Referentin ist Natalie Grimm, Diplom Sozialwirtin; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung, mit dem Vortrag: „Prekarität als Dauerzustand. Erwerbsbiographien in der Zwischenzone der Arbeitswelt“. Maren Raguse, Verantwortliche, stellt das „Zukunftsprogramm Arbeit“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein vor. Rolf Behnke, Geschäftführer der HAA Hamburger Arbeitsassistenz gemeinnützige GmbH, präsentiert gemeinsam mit Philip Greite, dem durch eine Qualifizierungsmaßnahme der HAA der Schritt in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis gelangte, die Arbeit seiner Organisation. Außerdem wird die Fotoausstellung „Ungeschminkt“ – der Diakonie Schleswig-Holstein zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt Bilder der Armut in Schleswig-Holstein.

Der Workshop findet von 11.00 bis 16.00 Uhr statt. Der Veranstaltungsort ist barrierearm und Gehörlosendolmetscher können bei der Anmeldung angefragt werden. Bitte melden Sie sich bis zum sechsten Juni 2012 verbindlich unter der E-Mail-Adresse anka.nobiling@ibaf.de oder unter der Telefonnummer 04331-130660 an. Der Tagungsbeitrag beträgt 30,00 EUR (inkl. Verpflegung: Getränke, Mittagessen, Gebäck am Nachmittag).

Mehr Information zur Veranstaltung finden Sie unter: www.inklusion-sh.eu

09. Mai

“Mirakel” Ausstellungseröffnung mit Fotografien und Lyrik von Michael Maria Rosen

09.05.2012 – 19.08.2012

Michael Maria Rosen malt mit der analogen Kamera.

Foto heißt Licht, Grafik zeichnen, malen. Mit Licht malen.

Das Licht im Meer, in Muscheln, Rosen, Mohn und Kirschblüten wird zum Hauptmotiv, im Großen wie im Kleinen.

Licht ist Liebe, Liebe heilt.

Wie oft gehen wir am Kleinen vorüber, dabei ist gerade das Kleine groß.

„ Erinnert, dass die Schönheit, die Euch im Außen begegnet, in Euch schlummert. “

Die Poesie von Michael Maria Rosen unterstreicht diese Intention.

„Verzeihen“

Verzeihen weiß um das Leuchten
im Anderen, weiß um die Steine
auf seinem Weg im Gehen des Eigenen.

Hier bekommen Sie weitere Informationen

08. Mai

Eine ungewöhnliche Karriere: Britta Jänicke

Ungewöhnlich – mit diesem Wort lässt sich die Karriere von Britta Jänicke wohl am besten beschreiben. Obwohl sie ohne linken Unterarm geboren wurde, wurde sie zu einer der torgefährlichsten Spielerinnen in der Handball-Bundesliga. Danach sammelte sie im Behindertensport zahlreiche Medaillen. Heute arbeitet die 53-Jährige in beiden Bereichen als Trainerin – und achtet nebenbei darauf, dass das Familienleben nicht zu kurz kommt.
“Mein Mann würde sich schon wünschen, dass ich ein wenig häufiger zu Hause bin,” sagt Britta Jänicke mit einem Lachen. Es ist ein Vormittag….

Lesen Sie hier den gesamten Artikel 

 

07. Mai

Attraktiver Arbeitgeber im Zeichen demografischen Wandels

Unternehmen übernehmen Verantwortung

Verantwortlich handelnde Unternehmen definieren Erfolg nicht aus einer rein finanziellen Perspektive. Erfolg ist für sie ein Dreiklang aus Wirtschaft, Ökologie und sozialem Engagement. Sie übernehmen Verantwortung für Mensch und Umwelt und reinvestieren Teile ihres wirtschaftlichen Erfolgs in die Gesellschaft, die sie trägt.

Auf unserem Fachtag am 23.05.2012 möchten wir folgende Fragen diskutieren:

  • Wie kann ich als Unternehmen dafür Sorge tragen, dass meine Mitarbeiter auch dann weiterarbeiten können, wenn die Eltern zum Pflegefall werden?
  • Wie gestalte ich Arbeitsplätze so, dass meine Angestellten Familie und Beruf vereinbaren können?

Die Einladung sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier

05. Mai

Der 5. Mai: viele Aktionen, ein Ziel

Auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit fast 20 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.

Engagement bündeln, Aufmerksamkeit gewinnen
Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Die Aktion Mensch hat es sich vor mittlerweile 14 Jahren zur Aufgabe gemacht, das Engagement rund um den 5. Mai zu bündeln. Ausgehend von der sozialpolitischen Lage entwickelt sie jedes Jahr ein übergreifendes Motto, unter das die Organisationen und Verbände ihre Veranstaltungen stellen können. Passend zum jeweiligen Motto bietet die Aktion Mensch den Teilnehmern Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit an sowie Aktionspakete mit verschiedenen Anregungen und unterstützt Projekte auch finanziell. Durch ihr konsequentes Engagement ist es der Aktion Mensch gelungen, über die Jahre immer mehr Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Menschen mit Behinderung zu lenken.

Gemeinsam für Gleichberechtigung starkmachen
Inzwischen ist der Protesttag nicht nur für sozialpolitisch engagierte Menschen ein fester Termin im Kalender. Das steigende Interesse belegen die Zahlen: Als die Aktion Mensch den Aktionstag 1998 zum ersten Mal unterstützt hat, gab es rund 100 Veranstaltungen – 2011 waren es 444. Bei dieser Gelegenheit setzen sich die Vertreter der Behindertenhilfe und -selbsthilfe gemeinsam für Fortschritte auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ein. Darüber hinaus gelingt es aber auch, immer mehr Bürgerinnen und Bürger dafür zu gewinnen, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung zu engagieren und den Forderungen nach einer Gesellschaft für alle Menschen Nachdruck zu verleihen.

Diesen Text finden Sie auch auf der Seite der Aktion Mensch

03. Mai

Erinnern für die Zukunft – Medizin, Nationalsozialismus, Euthanasie 8. Mai 2012

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden viele Menschen ausgegrenzt und verfolgt. Sie wurden verhaftet und in Gefängnisse, Konzentrationslager oder Anstalten gesperrt und getötet.
Dazu gehörten Jüdinnen und Juden, ChristInnen, Sinti, Roma, Homosexuelle, ZwangarbeiterInnen, Kriegsgefangene.
Auch Menschen, die eine andere Meinung hatten oder einfach anders waren, wurden verfolgt.
Auch Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden ausgegrenzt und verfolgt. Viele wurden zwangssterilisiert. Nach dieser Operation konnten sie keine Kinder mehr bekommen. Sehr viele Menschen mit Behinderung wurden ermordet.
Das nannten die Nazis Euthanasie.
Mehr als 600 Menschen mit Behinderung in den Alsterdorfer Anstalten in Hamburg wurden im „Euthanasie“-Programm der Nazis ermordet. Schuld daran waren die Leiter der Anstalten.
Fast 4000 Patientinnen und Patienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt in Hamburg-Langenhorn wurden im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms deportiert und ermordet.

Die verfolgten Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden in Bundesrepublik Deutschland viele Jahre lang vergessen. Es wurde so getan, als hätte es diese Verbrechen nicht gegeben.

Wichtig ist, dass diese Menschen nicht vergessen werden!
Wichtig ist, dass so ein Unrecht nicht wieder passiert!

Deshalb findet am 8. Mai in Hamburg eine Veranstaltung statt.

Mehr dazu finden Sie hier.

02. Mai

Post aus dem Inklusionsbüro

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen nach längerer Pause eine neue Ausgabe der “Post aus dem Inklusionsbüro” vorstellen zu können.

Wir haben das Layout aufgelockert und den Stil verändert. Wir möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen bunten Mix aus verschiedenen Themen und Informationen bieten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen. Natürlich sind Rückmeldungen an die Redaktion immer willkommen.

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der “Post aus dem Inklusionsbüro” als PDF Datei

Archivierte Ausgaben finden Sie hier

Lob, Kritik und Anregungen gerne an folgende E-Mailadresse
inklusionsbüro@lebenshilfe-sh.de

02. Mai

“Im Garten der Klänge” ab 31. Mai 2012 deutschlandweit im Kino

IM GARTEN DER KLÄNGE ist eine poetische Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation, ein leiser und berührender Film über die Welt der Töne, Klänge und Geräusche.

IM GARTEN DER KLÄNGE ist das charismatische Porträt des Musikers, Therapeuten und Klangforschers Wolfgang Fasser. Durch eine Erbkrankheit als Jugendlicher erblindet. erfuhr Wolfgang Fasser früh, was es bedeutet, anders zu sein. Auf dem Weg durch die Dunkelheit entdeckte er die Kraft der Klänge von Natur und Instrument.

Heute lebt Fasser in der abgelegenen wunderschönen Landschaft des Casentino (Toskana). Dort arbeitet er mit schwer behinderten Kindern und nutzt die eigene Lebenserfahrung als Blinder, um den Kindern zu helfen, sich auf die Welt einzulassen und ihre individuellen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dabei zeigt er, dass Verlust unbegrenzten Gewinn bedeuten kann und Nichtverstehen häufig faszinierender ist als Verstehen.

Nicola Bellucci hat über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet, wie Fasser einen Dialog mit seinen Schützlingen aufbaut und ihn auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Toskana begleitet, wenn er, ausgestattet mit Blindenstock und Tonbandgerät, aufbricht, um neue «Klanglandschaften» zu entdecken. „«Für mich sind die Tonaufnahmen wie Postkarten», sagt Wolfgang Fasser. «Ich habe nicht das Gefühl, ich sehe nicht, denn ich höre ja.»

Ein Muss für alle  „Grenzgänger“ und solche, die es werden wollen.

Hier kommen Sie zur Webseite des Film’s 

30. Apr

Eine Kultur mehr: Gebärdensprache

Plakat -- Eine Kultur mehr: GebärdenspracheZum 5. Mal – nach Hamburg, Dresden, München und Köln – freuen wir uns euch ein unterhaltsames Programm und interessante Vorträge anzubieten.

Das Motto für die 5. Kulturtage lautet

EINE KULTUR MEHR: GEBÄRDENSPRACHE

Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass unsere Kultur nicht nur vielfältig, sondern auch durch die Gebärdensprache geprägt ist. Diese Sprache steht für Bildung & Identität mitten in der Vielfalt an Kulturen in Deutschland.

Wir möchten jeden Besucher – egal ob gehörlos oder hörend – mit unserem Programm ansprechen. Auf den Seiten unserer Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen dazu. Sie erhalten auch Auskunft über Anfahrt, Anmeldung etc

Hier kommen Sie zur Homepage mit einem Video in Gebärdensprache 

27. Apr

Schleswig-Holstein ohne Barrieren

Der Verein Aktiv Barrierefrei Selbstbestimmt Leben e.V. hat ein Plakat zur Wahl am 06. Mai 2012 entworfen.
Unter dem Titel „lebendig begraben in Barrieren“ Schleswig Holstein mein Lieblingsland sind Aussagen der verschieden Parteien durch Wünsche von Menschen mit Behinderung ergänzt worden.
Damit verbunden ist der Aufrauf zur Wahl zu gehen!

Plakat “Barrieren”

 

26. Apr

Projekt: Ideen gegen digitale Barrieren

Düsseldorf. Straßenbahnen, Geschäfte, Wohnungen, Ämter und Haltestellen – alles wird barrierefrei. Aber es lauern immer noch etliche Hindernisse im alltäglichen Leben. Zum Beispiel bei den Kommunikationsformen. Computer, Smartphone, Internet – die multimediale Welt legt einigen Menschen schier unüberwindliche Steine in den Weg. Senioren sind eine betroffene Gruppe, geistig Behinderte eine andere. Im PIKSL-Labor an der Erkrather Straße stehen Letztgenannte im Mittelpunkt.

PIKSL steht für „Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben“. Der Leiter des Projekts, Tobias Marczinzik, erklärt, was sich hinter dem sperrigen Namen verbirgt: „Wir wollen digitale Barrieren abbauen. Dabei geben wir aber nicht vor, wie das gemacht werden soll, sondern wir arbeiten mit geistig Behinderten zusammen. Sie sind unsere Entwickler.“

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

23. Apr

Erfinder entwickelt iPad-Helfer für Menschen mit Behinderungen

Der Niederländer Ivo Beckers, dessen Firma vor allem Halterungen für iPads herstellt, entwickelte vor Kurzem auch Hilfsmittel, die behinderten Menschen helfen sollen, die kapazitiven Bildschirme von Tablets wie zum Beispiel des iPads zu benutzen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

 

Info: Was sind Kapazitive Touchscreens

Ein kapazitiver Touchscreen ist ein mit durchsichtigem Metalloxid beschichtetes Glassubstrat. Eine an den Ecken der Beschichtung angelegte Wechselspannung erzeugt ein konstantes, gleichmäßiges elektrisches Feld. Bei Berührung entsteht ein geringer Ladungstransport, der im Entladezyklus in Form eines Stromes an den Ecken gemessen wird. Die resultierenden Ströme aus den Ecken stehen im direkten Verhältnis zu der Touchposition. Der Controller verarbeitet die Informationen.
Eine andere Bauart nutzt zwei Ebenen aus leitfähigen Streifen. Die Streifen sind rechtwinklig und voneinander isoliert angebracht. Eine Ebene dient als Sensor, die andere übernimmt die Aufgabe des Treibers. Befindet sich ein Finger am Kreuzungspunkt zweier Streifen, so ändert sich die Kapazität des Kondensators und es kommt ein größeres Signal am Empfängerstreifen an.
Kapazitive Touchscreens können nur mit dem bloßen Finger (ob der Touchscreen nun mit kalten oder warmen Fingern berührt wird, spielt hierbei keine Rolle), leitfähigen Eingabestiften oder speziell angefertigten Hilfsmitteln, nicht aber mit einem herkömmlichen Eingabestift oder in Handschuhen bedient werden. Von dieser Einschränkung sind insbesondere auch Menschen mit Handprothesen betroffen, da sie nur mit speziellen Handschuhen oder Eingabestiften die Möglichkeit haben, die Bedienfelder zu aktivieren. In dieser Hinsicht bilden kapazitive Systeme unter Umständen eine Hürde im Sinne der Barrierefreiheit.

20. Apr

Werkstätten für behinderte Menschen bieten Langzeitarbeitslosen Chancen

Für den harten Kern der Langzeitarbeitslosen – 400.000, so die aktuellen Zahlen – braucht es neue Unterstützungsansätze. Das Know-how und die Infrastruktur von Werkstätten für behinderte Menschen könnten genutzt werden, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) Günter Mosen.

Langzeitarbeitslose bräuchten eine individuellere Betreuung, die stärker ihrer persönlichen Lebenssituation Rechnung trägt, urteilte Heinrich Alt, der für Hartz IV zuständige Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Interview mit der Deutschen Presseagentur am 15. April 2012: “Wir brauchen für diese Menschen kein Breitband-Antibiotikum an Hilfen, sondern einen Maßanzug.”

Lesen Sie hier den gesamten Artikel auf Wallstreet Online

18. Apr

Geselliger Nachmittag für Senioren und Seniorinnen in Neumünster

Die Brücke Schleswig-Holstein (Brücke SH) in Neumünster und die Brücke Neumünster laden im Rahmen ihres gemeinsamen Inklusions-Projektes wieder zu einem geselligen Nachmittag ein.

Donnerstag, 3. Mai, 14:30 Uhr im Café Bohne, Schützenstraße 38, Neumünster

Wir wollen in geselliger Runde bekannte Volkslieder singen. Zuhörer/innen sind ebenfalls willkommen. Für eine instrumentale Begleitung ist gesorgt. Wir freuen uns auf eine fröhliche und sangesfreudige Runde!

Kaffee und Kuchen werden wieder zu kleinen Preisen angeboten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
in Neumünster
Wiebke Schneede
Ehrenamt und Inklusion
Schützentraße 44
24534 Neumünster
Ruf (0 43 21) 4 89 65 16
Fax (0 43 21) 4 13 39
mailbox@bruecke-sh.de
www.bruecke-sh.de

17. Apr

UK inklusive – Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation – Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

Geschrieben von Angelika Köster-Krohn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,
wir laden Sie herzlich ein zum nächsten Treffen in unsere Beratungsstelle in der Boninstr. 3 – 7 in Kiel 

am Mittwoch, 9. Mai 2012
19.30 – 21.30 Uhr
Thema: Das Internet spielerisch nutzen

Im „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ treffen sich Eltern von Kindern, die aufgrund einer Behinderung nicht oder kaum sprechen können, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Leiterin des Elternkreises Angela Hallbauer, Sonderpädagogin, greift jeweils einzelne UK-Themen auf und vertieft sie.

Wenn Sie sich für den Kreis interessieren, können Sie jederzeit dazukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Elternkreis durch Spenden finanziert wird.

Wir freuen uns sehr darüber, wenn Sie eigenes Material mitbringen und im Eltern­kreis vorstellen.

Bitte melden Sie sich bis zum 08.05.2012 unter unserer Tel. Nr. 0431 90 88 99 10 oder per E-Mail (info@lvkm-sh.de) an.

 

16. Apr

Stammtisch…

…für Menschen mit Behinderung und ihre Freunde jeden 2. Freitag im Monat
von 17 bis 20 Uhr in der Sozialkirche Gaarden
(St. Matthäus – Stoschstr. 52 – 24143 Kiel)
Nächste Termine:
20. April (!), 11. Mai, 8. Juni

Hier finden Sie die Einladung als PDF
Stammtisch für Menschen mit Behinderung und ihre Freunde

13. Apr

Fachtagung “Zukunft von Psychiatrie und Arbeit”

Arbeit für Menschen mit Psychiatrieerfahrung – wo stehen wir heute?
Welche Angebote gibt es?
Welche muss es geben?

Wie gelingt eine Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt? Zu diesen und weiteren Fragen möchte die Stiftung Mensch aus Meldorf einladen.

“Zukunft von Psychiartie & Arbeit” am 24.April 2012
in den Räumlichkeiten der Fachhochschule Westküste

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer
Einladung Zukunft von Arbeit und Psychatrie

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