18. Jan

Alle inklusive

Liebe Besucherinnen und Besucher der Internet-Seite www.alle-inklusive.de,

zunächst die allerbesten Wünsche für das neue Jahr!

Aus personellen Gründen können wir die Redaktion unserer Seite derzeit noch nicht wieder aufnehmen; aber im Februar wird die Webseite wieder regelmäßig bearbeitet werden.

Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis und um noch etwas Geduld.

Ihr Team vom Inklusionsbüro

29. Nov

Ergebnisse der Inklusionskonferenz

Am 20. September 2011 fand die Inklusionskonferenz des Paritätischen Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung und dem Sozialministerium statt.

Rund 130 Personen, die meisten von ihnen selbst Betroffene oder Angehörige, haben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik und der Wohlfahrt über die Teilhabemöglichkeiten der Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein diskutiert.

Ziel war es, konkrete Forderungen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Schleswig-Holstein zu formulieren.

Die Ergebnisse der Konferenz finden Sie seit dem 25.11.2011 auf der Internetseite des Paritätischen Schleswig-Holstein.

22. Nov

Trialogisches Seminar Neumünster: nächster Termin am 06.12.

Geschrieben von Tina Süphke

Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen

Das Trialogische Seminar in Neumünster wird vorbereitet und veranstaltet von Menschen, die seelische Krisen und Erkrankungen erlebt haben, Angehörigen der Angehörigengruppe der Brücke Neumünster und Professionellen, d. h. MitarbeiterInnen der Brücke Neumünster, der Brücke Schleswig-Holstein und der DRK-Tagesklinik.

Ziel dieses Seminars ist der gleichberechtigte Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen. Durch diesen Erfahrungsaustausch sollen möglichst viele Sichtweisen zusammengetragen werden, und es soll ein tieferes Verständnis zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen und Menschen entstehen. Dies ist ein Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Ausgrenzung und soll den Respekt für das Anderssein und die selbstverständliche, gleichberechtigte Teilhabe von BürgerInnen mit seelischer Erkrankung als Teil der Gesellschaft fördern (Inklusion). Weiterlesen »

18. Nov

Videos zur Veranstaltungsreihe Politik verstehen.erleben.begegnen

Die Videos zur Veranstaltungsreihe “Politik verstehen.erleben.begegnen“, die wir auf dem Tag der Begegnung am 28.10.2011 im Landeshaus gezeigt haben, sind nun auch auf unserer Internetseite zu sehen. Die Videos finden Sie hier.

Das erste Video zeigt Eindrücke vom Parlaments-Planspiel in Leichter Sprache. Das zweite berichtet über “Ein Tag in der Politik”. Dabei stehein Besuch bei der SPD-Landtagsfraktion im Mittelpunkt. Dies ist allein darin begründet, dass das Filmteur an einem bestimmten Tag drehen konnte. Gundsätzlich haben Politikerinnen und Politiker aller Parteien mitgemacht.

Wir danken dem Offenen Kanal Kiel für die Unterstützung und die tollen Filme.

 

17. Nov

Geselliger Nachmittag für Seniorinnen und Senioren am 01.12. in Neumünster

Geschrieben von Wiebke Schneede

Geselliger Nachmittag für Seniorinnen und Senioren in Neumünster am

Donnerstag, 01. Dezember 2011, 14:30 Uhr im Café Bohne, Schützenstraße 38, Neumünster

Die Brücke Schleswig-Holstein (Brücke SH) in Neumünster und die Brücke Neumünster laden im Rahmen ihres gemeinsamen Inklusions-Projektes wieder zu einem geselligen Nachmittag ein.

Wir wollen in geselliger Runde bekannte Volkslieder singen. Zuhörer/innen sind ebenfalls willkommen. Für eine instrumentale Begleitung ist gesorgt. Wir freuen uns auf eine fröhliche und sangesfreudige Runde.

Kaffee und Kuchen werden wieder zu kleinen Preisen angeboten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiterlesen »

16. Nov

Inklusionsbüro auf dem Fachkongress der Lebenshilfe in Berlin

geschrieben von
Jens Kretzschmar

Das Inklusionsbüro konnte sich am 10. und 11. November 2011 auf dem Fachkongress “In der Gesellschaft” der Bundesvereinigung der Lebenshilfe in Berlin präsentieren.

Der Kongress drehte sich um die Fragen: Wie sieht die Gesellschaft von Morgen aus? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für eine Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung? Wie können sich Angebote zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung weiterentwickeln? Welche Haltungen benötigen wir dafür in der Politik, in Einrichtungen und Diensten oder in der Gesellschaft insgesamt?

Im Rahmen des Kongresse konnten sich 30 Projekte aus ganz Deutschland präsentieren, die sich mit der Förderung der Leitorientierung Inklusion oder der Umsetzung der UN-Konvention beschäftigen. Erneut zeigte sich im Bundesweiten Vergleich, dass das Land Schleswig-Holstein sich mit seiner Leitorientierung Inklusion früher als andere Bundesländer auf dem Weg zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gemacht hat. Das Inklusionsbüro ebenso wie die anderen Projekte der Initiative “Alle inklusive” finden auch bundesweit große Beachtung.

Eine ausführliche Dokumentation des Fachkongresses finden Sie in Kürze hier: www.lebenshilfe-fachkongress.de

15. Nov

Neues Projekt “Kropp für alle”

Logo Diakoniewerk KroppUnter dem Motto „Kropp für alle“ startet ein neues Inklusionsprojekt in Schleswig-Holstein. Im Rahmen des Projektes soll mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde die Frage erörtert werden: Wie sieht die Gemeinde aus, in der ich leben möchte?

Es geht um umfassende gegenseitige Unterstützung aller Menschen, unabhängig von der Frage, ob jemand mit Behinderungen lebt oder nicht. Es gelten die Grundsätze: Jeder Mensch kann etwas beitragen. Und: Jeder Mensch braucht Unterstützung. Das Recht zur Teilhabe bezieht sich auf sämtliche Lebensbereiche, in denen sich alle barrierefrei bewegen können sollen. Die Forderung nach Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben bzw. teilzunehmen.

Die Gemeinde Kropp und die Stiftung Diakoniewerk Kropp laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem ersten Workshop ein, um die Zukunft in Ihrem Kropp aktiv mitzugestalten. Er findet statt am

Sonnabend, dem 26.11.2011,
von 9:00 bis 13:00 Uhr in der
Geestlandschule Kropp (Aula)

 Anmeldungen richten Sie bitte an Frau Bianka Bolte im Rathaus Kropp unter:
Tel. 04624 – 72 11
Fax 04624 – 72 43 oder per E-Mail
bianka.bolte(at)kropp-stapelholm.de

Einen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: Kropp für alle – 1. Workshop (pdf, 1,3 MB)

Weitere Informationen zum Projekt “Kropp für alle” finden Sie auf dieser Internetseite unter der Rubrik “Initiative Alle inklusive – Inklusionsprojekte” oder auf der Internetseite der Stiftung Diakniewerk Kropp.

14. Nov

Leistungsstark trotz Handicap

geschrieben von
Jens Kretzschmar

Am 7. November 2011 haben das Ministerium für Arbeit. Soziales und Gesundheit sowie die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit zu einer Informationsveranstaltung für Arbeitgeber in das Landeshaus eingeladen. Rund 100 Personen folgten dieser Einladung, davon 80 Vertreterinnen und Vertreter mittelständischer Unternehmen.

Mit dieser Veranstaltung wollten die Rehabilitationsträger dafür werben, dass die Unternehmen in Schleswig-Holstein in einem höheren Maß Menschen mit Behinderung beschäftigen als bisher.
Insgesamt ist die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung ist jedoch gestiegen.

Es besteht die Vermutung, dass in vielen Betrieben Vorbehalte in Bezug auf eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bestehen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde darauf hingewiesen, dass  „scherbehindert“ nicht „schwerstbehindert“ heißt. Der überwiegende Teil der Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung hat eine rein körperliche Behinderung, die bei einer Beschäftigung gut ausgeglichen werden kann. 18% der Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung haben eine geistige oder seelische Behinderung.

Uns stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: Wenn bereits Vorbehalte gegenüber der Einstellung von Menschen bestehen, deren Behinderung nach außen kaum sichtbar ist, wie groß ist dann die Schwelle, wirklich schwerbehinderte Menschen, Menschen mit geistiger oder seelischer Behinderung einzustellen? Hier funktioniert die Inklusion in den allgemeinen Arbeitsmarkt am besten über persönliche oder gewachsene Kontakte zwischen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe und der Wirtschaft.

Sehr positiv ist zu berwerten, dass 80 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus Schleswig-Holstein der Einladung gefolgt sind, sich über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu informieren. Doch gleichzeitig ist festzustellen, dass noch viele Anstrengungen zu unternehmen sind, dem Ziel näher zu kommen, die Chancen von Menschen mit Behinderung zur Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern.

 

 

11. Nov

Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) 2.0 in Kraft getreten

Geschrieben von Karin Ullmann

Im September 2011 ist die neue Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung in Kraft getreten. In kurz heißt diese neue Verordnung einfach BITV 2.0. Die BITV 2.0 legt fest, dass alle Webangebote der Bundesregierung auch für Menschen mit Behinderung zugänglich sein müssen und welche Anforderungen hierfür gelten. Grundlage sind das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz (BGG) und die internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines, kurz WCAG 2.0), die bereits Ende 2008 verabschiedet wurden.

Die neue Verordnung bringt Verbesserungen zum Beispiel für sehbehinderte Menschen mit sich: Mindestkontraste, die Sichtbarkeit von Hervorhebungen und die Vergrößerbarkeit im Layout sind nun strenger und eindeutiger geregelt als zuvor. Noch mehr profitieren gehörlose Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten von der BITV 2.0: Die Bundesregierung ist nun zum ersten Mal verpflichtet, Informationen in Gebärdensprache und in Leichter Sprache zur Verfügung zu stellen.

Die BITV 2.0 finden Sie hier.

10. Nov

mitMenschPreis zum zweiten Mal ausgeschrieben

Geschrieben von Dr. Thomas Schneider

BeB sucht innovative inklusive Projekte

Berlin – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) schreibt zum zweiten Mal den mitMenschPreis aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen im Bereich der Behindertenhilfe oder Sozialpsychiatrie, die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf mehr selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. Preisgeld-Stifter ist die Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, gefördert wird der mitMenschPreis durch die Gold-Kraemer-Stiftung.

Erklärte Zielrichtung der Projekte muss dabei die Inklusion sein, also das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung – von mitMenschen eben. Durch den mitMenschPreis soll dauerhaft und nachhaltig die Aufmerksamkeit auf die Personengruppe der Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf gelenkt werden.

Eine unabhängige Jury entscheidet über die Preisträger. Neben der Auszeichnung mit dem ersten Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, werden über die fünf besten Projekte kurze Dokumentationsfilme produziert. Diese werden im Rahmen der Preisverleihung im September 2012 in Berlin gezeigt und danach im Internet veröffentlicht. Außerdem bekommen die preisgekrönten Initiativen die Filme für eigene Zwecke zur Verfügung gestellt. Weiterlesen »

09. Nov

Menschen mit Behinderung planen ihr Leben

Logo Europäische Akademie für Inklusiongeschrieben von Jens Kretzschmar

Am 27. Oktober 2011 fand in Rendsburg der 2. Workshop in der Veranstaltungsreihe „Sozialraum und Inklusion“ der Europäischen Akademie für Inklusion statt. Der Workshop unter dem Titel „Vom Sorgenkind zum Bürger – Menschen mit Behinderung planen ihr Leben“ wurde von Dr. Stefan Dose und Wiebke Kühl durchgeführt.

Beide führten lebhaft und eindrucksvoll in die Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung ein. Es wurde nicht nur deutlich, dass sich hinter dem Konzept nicht nur Methoden verbergen, mit denen man Übergange in verschiedenen Phasen des Lebens planen und positiv gestalten kann. Vor allem ist Persönliche Zukunftsplanung mit einer Haltung verbunden, die den Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache und dessen Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt.

Im Rahmen der Tagung berichtete Jürgen Böhlke aus Lübeck von seinen Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget. Er fühlt sich wesentlich freier, seitdem es ihm gelungen ist, mit Unterstützung im Rahmen des Persönlichen Budgets in eine eigene Wohnung zu ziehen.

An dem Workshop nahmen 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Einrichtungen und Diensten, Nutzerinnen und Nutzer sowie Schülerinnen und Schüler von heilpädagogischen Fachschulen teil.

 Neue bzw. überarbeitetet Materialien zur Persönlichen zukunftsplanung finden sich auf den Internetseiten www.persoenliche-zukunftsplanung.de sowie www.inklusion-als-menschenrecht.de. Zudem gibt es nun auch eine Facebook-Seite zur Persönlichen Zukunftsplanung (Facebook.com/persoenlichezukunftsplanung).

Im Jahr 2012 werden parallel in drei Städten neue Weiterbildungen in Persönlicher Zukunftsplanung angeboten. Alle Kurse bestehen aus jeweils 6 Terminen, die sich über einen Zeitraum von etwa einem Jahr verteilen.

Hier die Termine und Träger der Weiterbildungen, bei denen Sie weitere Informationen erhalten:

 

 

08. Nov

Trialogisches Seminar Neumünster: nächster Termin am 22.11.

Geschrieben von Tina Süphke

Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen

Das Trialogische Seminar in Neumünster wird vorbereitet und veranstaltet von Menschen, die seelische Krisen und Erkrankungen erlebt haben, Angehörigen der Angehörigengruppe der Brücke Neumünster und Professionellen, d. h. MitarbeiterInnen der Brücke Neumünster, der Brücke Schleswig-Holstein und der DRK-Tagesklinik.

Ziel dieses Seminars ist der gleichberechtigte Informations- und Erfahrungsaustausch rund um seelische Krisen und Erkrankungen. Durch diesen Erfahrungsaustausch sollen möglichst viele Sichtweisen zusammengetragen werden, und es soll ein tieferes Verständnis zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen und Menschen entstehen. Dies ist ein Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Ausgrenzung und soll den Respekt für das Anderssein und die selbstverständliche, gleichberechtigte Teilhabe von BürgerInnen mit seelischer Erkrankung als Teil der Gesellschaft fördern (Inklusion). Weiterlesen »

07. Nov

Internetportal berät deutschlandweit zum barrierefreien Wohnen

Logo-Barrierefrei-leben-eVGeschrieben von Karin Ullmann

Das Internetportal www.online-wohn-beratung.de bietet umfangreiche Informationen und Beratung zum Thema “barrierefreies Wohnen”. Wer trotz körperlicher Einschränkungen selbständig wohnen (bleiben) möchte, kann sich mit vielfältigen Fragen an die Online-Wohnberatung wenden – von der Verwendung von Hilfsmitteln über Umbau- und Wohnungsanpassungsmaßnahmen bis zum barrierefreien Bauen.

Zu diesen drei Schwerpunktthemen finden sich viele Tipps und Lösungsbeispiele, Wegweiser und erste Schritte zur Vorgehensweise, die Möglichkeit der Onlineberatung und Formulare für eine Anfrage sowie Hinweise auf die Finanzierung durch Kostenträger. Auch Verweise auf externe Inhalte werden bereitgestellt, wie zum Beispiel Produktinformationen von Herstellern und Händlern oder Verzeichnisse von Architekten, Planern und Handwerkern.

Durch die Online-Wohnberatung kann Menschen maßgeblich geholfen werden, möglichst selbständig und mobil zu sein bzw. zu bleiben, Sturz- und Unfallgefahren vorzubeugen und Wohnkomfort und Lebensqualität zu verbessern.

Die Onlineberatung wird von dem Hamburger Verein “Barrierefrei Leben e. V.” angeboten und kann deutschlandweit und kostenfrei von Privatpersonen in Anspruch genommen werden.

Zur Online-Wohnberatung gelangen Sie hier.

04. Nov

UK – inklusive: Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation

Geschrieben von Angelika Köster-Krohn

Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

Einladung zum Elternkreis UK am 24.11.2011

Kommunikation ist ein menschliches Grundbedürfnis. Viele Menschen sind aufgrund einer Behinderung davon ausgeschlossen. Sie brauchen Unterstützung, um trotzdem teilhaben zu können. Unterstützte Kommunikation hat das Ziel, Menschen, die nicht oder nur mit großen Einschränkungen sprechen können, die Verständigung mit anderen Personen zu erleichtern. Unterstützte Kommunikation soll Sprache ersetzen. Dazu stehen entsprechende Hilfsmittel, Techniken und Kommunikationsstrategien zur Verfügung.

Im „Elternkreis Unterstützte Kommunikation“ treffen sich Eltern von nicht sprechenden Kindern, um ihre Erfahrungen mit UK untereinander auszutauschen. Die Leiterin des Elternkreises Angela Hallbauer ist Sonderpädagogin und Fachfrau im Bereich UK. Bei jedem Treffen steht immer ein Thema im Mittelpunkt. Der Elternkreis ist eine lockere Runde, in der viel Platz für Austausch und Fragen sind.

Wenn Sie sich für den Kreis interessieren, können Sie jederzeit dazukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, da der Elternkreis durch Spenden finanziert wird.

Zum nächsten Treffen laden wir Sie herzlich ein in
die neue Beratungsstelle
des lvkm-sh in der Boninstr. 3 – 7, 24114 Kiel
am
Donnerstag, 24.11.2011 , 19.30 – 21.30 Uhr

Thema: Weihnachtsideen für UK-Kids

Wir freuen uns sehr darüber, wenn Sie eigenes Material mitbringen und im Eltern­kreis vorstellen.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unbedingt bis zum 22.11.2011 unter unserer neuen Tel. Nr. 0431 90 88 99 10 an.

03. Nov

“Inklusion macht die Gesellschaft reicher.”

Faltblatt (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)Geschrieben von Karin Ullmann

“Inklusion macht die Gesellschaft reicher. Durchsetzen, mitwirken, anregen.” – so heißt die erste Veröffentlichung des Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen, Norbert Killewald. Die 107-seitige Broschüre zeigt in 16 Berichten die aktuelle Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Außerdem gibt es zum Beispiel ausführliche Texte zu den Themenschwerpunkten “Reisen”, “Sport und Behinderung” und “Wirtschaftliche und sozialökonomische Aspekte”. Es werden nicht nur die guten Entwicklungen dargestellt, sondern es wird auch erklärt, wo noch Verbesserungs- und Handlungsbedarf besteht.

Die Broschüre legt deutlich dar, dass die Sichtweise, Menschen mit Behinderung seien nur “Leistungsempfänger”, veraltet ist. Auf diese Weise soll die gesellschaftliche und politische Diskussion um Inklusion weiter angeregt und am Laufen gehalten werden.

Die Broschüre “Inklusion macht die Gesellschaft reicher. Durchsetzen, mitwirken, anregen.” finden Sie hier.
Barrierefreie Ausgaben der Broschüre werden zurzeit noch erstellt.

02. Nov

Neues Faltblatt in Leichter Sprache zum Persönlichen Budget

Persönliches Budget (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)Geschrieben von Karin Ullmann

In dem neuen Faltblatt “Mit Behinderung selbstbestimmt leben” findet man viele Informationen zum Persönlichen Budget. Es wird erklärt, was das Persönliche Budget ist, wer es bekommen kann und wo man Beratung und weitere Informationen zu diesem Thema erhalten kann.

Das Faltblatt ist in Leichter Sprache geschrieben. Es wurde vom Kompetenzzentrum Persönliches Budget beim Paritätischen Gesamtverband erstellt und herausgegeben.

Seit dem 01.01.2008 hat jeder Mensch mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Das heißt, wer das Budget beantragt, muss es auch bekommen.

Das neue Faltblatt in Leichter Sprache finden Sie hier.

01. Nov

Inklusive Leidenschaft – Lesben, Schwule, transgeschlechtliche Menschen mit Behinderung

Paar_lesbisch (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)Geschrieben von Karin Ullmann

Die Broschüre “Inklusive Leidenschaft – Lesben, Schwule, transgeschlechtliche Menschen mit Behinderung” ist die Dokumentation zur gleichnamigen Fachtagung, die am 21. und 22. September 2010 in Berlin stattgefunden hat. Sie hat 164 Seiten und ist von der “Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung” Berlin herausgegeben worden.

Die Broschüre enthält unter anderem Beiträge zu folgenden Themengebieten: Lebenssituationen und Lebenswelten von Lesben, Schwulen und transgeschlechtlichen Menschen mit Behinderung, rechtliche Grundlagen, Inklusion in der Praxis, (Homo-)Sexualität in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sexualität und Partnerschaft selbstbestimmt leben. Am Ende der Broschüre finden sich außerdem noch 10 Forderungen, Empfehlungen und Ideen zur Inklusion und Gleichbehandlung von Lesben, Schwulen und transgeschlechtlichen Menschen mit Behinderung.

Die Broschüre “Inklusive Leidenschaft” finden Sie hier.

31. Okt

Leben wie andere auch – mittendrin durch Assistenz

Geschrieben von Angelika Köster-Krohn

Einladung zum Arbeitskreis Selbstbestimmte Assistenz am 16.11.2011

Bei dem Modell der Selbstbestimmten Assistenz treten die Menschen mit Behinderung als Arbeitgeber auf: Sie stellen ihre Assistenten selbst ein, leiten sie an und verwalten auch ihren kleinen Assistenzbetrieb selbst. Die Kosten für dieses Modell übernimmt das Sozialamt oder andere Kostenträger.

Der Arbeitskreis Selbstbestimmte Assistenz begleitet und unterstützt Menschen, die diesen Weg der Betreuung wählen möchten. Er dient der Klärung aller im Zusammenhang mit dem Assistenzmodell entstehenden Fragen, der Formulierung von Anträgen auf Kosten­über­nahme, der Begleitung in Widerspruchsverfahren, der Auseinandersetzung mit der Rolle als Arbeitgeber usw. Hier findet auch ein reger Erfahrungsaustausch untereinander statt.
Geleitet wird der Arbeitskreis von Klaus Ingo Marquardt, der seinen erwachsenen Sohn bei der Durchführung des Assistenzmodells unterstützt, und von Matthias Krasa, der selbst seine Assistenz als Arbeitgeber organisiert.

Wir möchten Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Treffen am

Mittwoch, 16.11.2011 in der Zeit von 15:30 bis 17:30 Uhr
in der Geschäftsstelle des lvkm-sh, Boninstr. 3 – 7, 24114 Kiel

einladen.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 14.11.2011 bei uns unter der Telefonnummer 0431 90 88 99 10 oder per E-Mail unter info@lvkm-sh.de an.

28. Okt

Karl Kübel Preis 2012 zum Thema “Inklusion bei Familien mit Behinderung”

Familie mit Kindern (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)Geschrieben von Karin Ullmann

Der Karl Kübel Preis 2012 ist ausgeschrieben worden. Unter dem Motto “Macht uns stark! – Familien mit Behinderung” verleiht die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie erneut den mit 50.000 € dotierten Karl Kübel Preis. Die Stiftung möchte im nächsten Jahr insbesondere Projekte, Initiativen und Organisationen würdigen, die sich für Familien mit jungen Kindern engagieren und hier nachhaltig aktiv sind. Die ausgezeichneten Initiativen sollten daher Modellcharakter haben.

Mit der Ausschreibung des Themas für den Karl Kübel Preis 2012 bezieht sich die Stiftung ausdrücklich auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die seit März 2009 geltendes Recht in Deutschland ist. Bewerben sollten sich daher vor allem Projekte, die die selbstverständliche Teilhabe von Familien mit Kindern mit und ohne Behinderung am gesellschaftlichen und kulturellen Leben unterstützen und fördern – Projekte, die also das Thema Inklusion in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen.

Bewerben können sich öffentliche und private Projektträger, Initiativen und Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet, deren Projekte sich an Familien mit jungen Kindern zwischen 0 und 10 Jahre richten. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2011. Die feierliche Preisverleihung ist für den 06. September 2012 vorgesehen.

Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung finden Sie hier.

27. Okt

Auf dem Weg zu einer inklusiven Kindertagesstätte

GEW-Broschüre Inklusion in KindertagesstättenDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) gibt den ins Deutsche übersetzen “Index für Inklusion in Kindertageseinrichtungen” heraus. Nun ist ein Erfahrungsbericht über die Anwendung des Index für Inklusion veröffentlicht worden.

Die Kindertagesstätte Zwergennest, eine Einrichtung für unter dreijährige Kinder in Stuttgart, hat sich mit Unterstützung der GEW daran gemacht, sich mit dem „Index für Inklusion“ weiterzuentwickeln. Die Erzieherinnen sind auf vieles gestoßen, was sie bereits machen, aber auch auf einiges was sie verbessern konnten. Sie haben eine Menge Anregungen bekommen.

Die Broschüre der GEW “Auf dem Weg zu einer inklusiven Kindertagesstätte” finden Sie hier (pdf-Dokument).

Alle Publikationen der GEW zum Thema Inklusion finden Sie hier.

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